Zwei Parteien – ein Hauptanliegen

EVP und EDU unterscheiden sich in manchen Themen – in einem treffen sie sich: Beide wollen die christlichen Werte schützen und stärken.

Regula Weik
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ST. GALLEN. Vor vier Jahren war die EVP noch mit zwei Listen zu den Nationalratswahlen angetreten – einer Hauptliste und einer Liste der Jungen. Diesen Herbst bleibt es bei einer Liste. Diese führen die beiden Kantonsräte Hans Oppliger, Frümsen, und Jascha Müller, St. Gallen, an. Die Liste ist männerlastig: Neun Männern stehen drei Frauen gegenüber. Die Partei setzt auf traditionelle Schwerpunkte: Stärkung der Familie, Schutz der christlichen Grundwerte. Und das Parteienprofil zeigt: Umweltanliegen gilt das Hauptaugenmerk der EVP. Die Partei ist eine Listenverbindung mit der CVP eingegangen.

Die EDU tritt – wie vor vier Jahren – mit einer Liste an. Spitzenkandidat ist der Buchser Hans Moser; er nahm bereits 2007 an den Wahlen teil und erzielte damals das beste EDU-Resultat. Die Liste ist mit sieben Männern und drei Frauen nicht komplett. Ihr Wahlspruch lautet «Christliche Werte stärken». Das Parteienprofil zeigt: Eine restriktive Migrationspolitik ist der Partei wichtig. Sie ist denn auch mit der SVP eine Listenverbindung eingegangen.

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