Zwei Inseln, aber kein Fussgängerstreifen

GOSSAU. «Pförtneranlage soll Siedlungsanfang anzeigen», heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Mit Pförtneranlage ist aber nicht etwa ein Häuschen gemeint, in welchem ein Pförtner sitzt und die Bewohner und Gäste begrüsst oder verabschiedet.

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Bild: Ralph Ribi

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gossau. «Pförtneranlage soll Siedlungsanfang anzeigen», heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Mit Pförtneranlage ist aber nicht etwa ein Häuschen gemeint, in welchem ein Pförtner sitzt und die Bewohner und Gäste begrüsst oder verabschiedet. Pförtneranlage heisst in diesem Fall: zwei Mittelinseln auf der Herisauerstrasse, eine vor, eine nach der Einmündung in die neue Rosenhügelstrasse. Ähnlich jener, die im Gossauer Niederdorf gebaut wurde. Nur: «Die Pförtneranlage an der Herisauerstrasse werde grösser und markanter sein als jene im Niederdorf», sagt Ralf Bürki, Leiter Strassenbau im kantonalen Tiefbauamt. Die Mittelinseln würden bepflanzt und dem Schutz der Fussgänger dienen. Bürki erhofft sich zudem, dass mit diesen das Tempo vor allem jener Autofahrer, die von Herisau her kommen, etwas gedrosselt werden kann.

Die Pförtneranlage werde in Fahrtrichtung Gossau mit einer Bushaltestelle und einer Haltebucht mit Ortsplantafel ergänzt, schreibt die Stadt Gossau. Zudem werden Geh- und Radwege erstellt. Und noch etwas wird mitgeteilt: Auch in naher Zukunft würde in diesem Strassenabschnitt kein Fussgängerstreifen markiert, da das erwartete Fussgängeraufkommen zu gering sei. Bauherr der Pförtneranlage ist der Kanton. Gossau müsse sich mit knapp 443 000 Franken an den mutmasslichen Kosten von 830 000 Franken beteiligen. Das Projekt wurde laut Bürki vom Kanton genehmigt. Die öffentliche Auflage werde wohl gegen Ende April erfolgen. Der Stadtrat hat dem Kanton seine Zustimmung zu Projekt und Kostenteiler signalisiert. (pd/mb.)

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