Zwanzig Feststunden am See in Rorschach

RORSCHACH. Das Rorschacher Hafenareal zeigt sich als graues Provisorium. Ist es für einen Anlass hergerichtet, wird aber erlebbar, dass das einer der schönsten Plätze am Bodensee ist. Wie das Beachvolley-Turnier oder früher das Radio-Hafenkonzert kommt nun auch das jährliche Stadtfest hierher.

Fritz Bichsel
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RORSCHACH. Das Rorschacher Hafenareal zeigt sich als graues Provisorium. Ist es für einen Anlass hergerichtet, wird aber erlebbar, dass das einer der schönsten Plätze am Bodensee ist. Wie das Beachvolley-Turnier oder früher das Radio-Hafenkonzert kommt nun auch das jährliche Stadtfest hierher. Derzeit bauen Freiwillige von Vereinen kleine Zelte für Spezialitätenbeizli an Festgassen und eine Bühne auf. Die Promenade am Wasser bleibt frei.

Von Vereinen für das Volk

Das Stadtfest besteht auch am neuen Ort aus Beizli von Vereinen und Programm auf der Bühne. Bei schönem Wetter werden mehrere tausend Besucher erwartet. Genau zählt niemand die Scharen, denn die Bevölkerung kann hier Unterhaltung bei freiem Eintritt und Kulinarisches ohne Aufpreis geniessen dank Freiwilligenarbeit von Vereins- und OK-Mitgliedern, Beiträgen von Sponsoren und Unterstützung durch die Stadt. Am neuen Ort nicht mehr dabei ist einzig die aufgelöste Guggenmusik Guugekwätscher. Bei Anbietern ausländischer Spezialitäten gibt es einen Wechsel: von Spaniern zu den aus dem Sportclub Stella Azzurra gewachsenen Secondos.

Musik für alle Generationen

Das Musikalische gestaltete Programmleiterin Bettina Müller so, dass heute Freitag alle Generationen auf ihre Rechnung kommen, am Samstagnachmittag speziell Kinder und am Samstagabend auch Junge mit Rockmusik. Heute abend wird wieder der Rorschacher Unternehmer des Jahres ausgezeichnet. Familie Thür als letztjährige Siegerin spendete das Preisgeld fürs Stadtfest. Das OK investiert es nun in den Auftritt der Kinderband Tischbombe. Auf die früher übliche zweite Bühne verzichtet es diesmal, weil es gleich neben dem Stadtfest noch mehr Musik gibt: in der Reihe «Kultur pur» beim Seepark-Pavillon.