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ZUKUNFTSAUSSICHTEN: Mit verzögerter Zuversicht

Die 1.-Liga-Handballer des SV Fides blicken auf eine durchzogene Saison zurück und müssen die Planung für die kommende Saison revidieren.
Fritz Bischoff
Matthias Hörler vom SV Fides (rechts) beim Wurfversuch gegen Appenzells Goalie Raffael Graf. (Bilder: Hanspeter Schiess)

Matthias Hörler vom SV Fides (rechts) beim Wurfversuch gegen Appenzells Goalie Raffael Graf. (Bilder: Hanspeter Schiess)

Fritz Bischoff

sport

@tagblatt.ch

Mit der Partie gegen den TV Appenzell hat der SV Fides sein Heimspielprogramm der laufenden Saison abgeschlossen. Der 25:23-Derbysieg war in seiner Weise sinnbildlich für die gesamte Meisterschaft. Einmal mehr gelang der Start in eine Partie nicht optimal. Die St. Galler lagen nach sechs Minuten 1:5 zurück. Erst in der 23. Minute gelang erstmals der Gleichstand (12:12).

In der Folge aber übernahm Fides die Führung, lag zur Pause 16:14 vorne und siegte am Ende, ohne noch einmal in Rückstand geraten zu sein. Eine optimale Leistung war es aber nicht, die das Team von Spielertrainer Alex Usik, der auch in der kommenden Saison im Amt bleibt, ablieferte. Durchzogen fällt auch die Saisonbilanz von Präsident Patrick Keller aus. «Mit dem zweiten Platz hinter Kreuzlingen schlossen wir die Hauptrunde mit einer problemlosen Qualifikation für die Finalrunde ab. Für diese aber hatten wir uns mehr erhofft. In der Anfangsphase kassierten wir zu viele Niederlagen, so dass das Erreichen der Aufstiegsspiele schnell unmöglich wurde.»

Gute Erfahrungen mit Bamert und Linde

Positiv wertet er einzelne Aspekte der auslaufenden Saison. «Die Integration der St. Otmar-Kaderspieler Simon Bamert und Lukas Linde in unser 1.-Liga-Team war für alle Seiten eine sehr gute Sache und hat sich bezüglich der Zusammenarbeit der beiden Vereine bewährt.» Damit spricht Patrick Keller die Tatsache an, dass die beiden Nachwuchsspieler in der 1. Liga zu wichtigen Akteuren wurden. So entwickelte sich Linde mit seinen bisher erzielten 91 Treffern gar zum Topskorer des Teams. Auch die Direktbetroffenen ziehen eine positive Bilanz. «Ich konnte sehr viel Spielerfahrung sammeln, entwickelte mich körperlich weiter und kam ganz allgemein handballerisch weiter. Der Austausch zwischen der Nationalliga A und der 1. Liga ist eine gute Lösung», fasst Simon Bamert, der auf zwei Jahre als Doppel-Lizenz-Spieler zurückblickt und jeweils pro Woche drei Trainings bei St. Otmar und deren zwei bei Fides absolviert, zusammen.

Umsetzung ins Stocken geraten

Auf die kommende Saison haben St. Otmar und Fides eine noch engere Zusammenarbeit vereinbart. Insbesondere sollten die Junioren der St. Otmar Espoirs aus der 2. Liga in die 1.-Liga-Mannschaft von Fides überführt werden. «Dieses Projekt ist leider ins Stocken geraten, weil zahlreiche Nachwuchsspieler zum Saisonende den Verein verlassen», verrät Keller. Hintergrund dieses Umstandes ist, dass viele Spieler zusammen mit ihrem Trainer ob dem Entscheid des St. Otmar-Vorstandes unzufrieden sind, dass auf einen Aufstieg aus der 2. in die 1. Liga verzichtet wurde. Damit soll keine Konkurrenzsituation zu Fides entstehen. «Ich bin von der guten Stossrichtung unserer Zusammenarbeit überzeugt. Jetzt benötigen wir mehr Geduld in der Umsetzung», erklärt Keller.

Diese Meinung vertritt auch der sportliche Leiter Patrick Michalczak. Seine Kaderplanung stützte sich auf die Nachwuchsspieler ab. Nun präsentiert sich die Situation anders. «Fix ist der Rücktritt von Fabian Gunziger, der in unseren Vereinsvorstand wechselt. Obwohl das Kader mehrheitlich Bestand hat, benötigen wir aufgrund der neuen Situation Verstärkungen von auswärts. Es laufen Gespräche, konkrete Zuzüge gibt es noch keine. Sicher werden eigene U19-Junio­ren ins Fanionteam aufsteigen.» Damit soll auch die Zielsetzung des Präsidenten umgesetzt werden können. «Wir wollen ein 1.-Liga-Team mit Finalrundenambitionen stellen, wobei der Aufstieg in die NLB aber nicht das primäre Ziel ist.»

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