Zuerst das Schaufeln, dann die Kunst

Das Sandskulpturen-Festival ist lanciert. Zu Beginn der Bauphase ist körperliche Anstrengung gefragt. Rund zwanzig Tonnen Sand pro Skulptur müssen gewässert und verdichtet werden.

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Schaufel und Bagger sind in der ersten Bauphase wichtige Werkzeuge. (Bild: Corina Tobler)

Schaufel und Bagger sind in der ersten Bauphase wichtige Werkzeuge. (Bild: Corina Tobler)

RORSCHACH. Sie gehören zu den Besten ihres Fachs, haben aber keine Probleme damit, sich die Hände schmutzig zu machen. Im Gegenteil: An ihren ersten beiden Arbeitstagen buddeln, stampfen, schaufeln und wässern die neun Sandkünstler-Duos auf der Arionwiese um die Wette. Es gilt, die Sandhaufen in Holzverschalungen zu komprimieren. Dabei ist es wichtig, das richtige Verhältnis von Wasser und Sand zu finden, damit das Material optimal hält.

Baum einbauen

Besonders viel Schaufelarbeit wird am Sonntag bei Team zwei geleistet. «Wir haben einen Baum neben unserem Bauplatz, den wir einbauen wollen. Leider konnten wir ihn nicht bewegen, also müssen wir den Sand verschieben», erklärt Edith van de Weterring lachend. Der Amerikaner Kirk Rademaker zaubert derweil zur Freude der Passanten erste Figuren in den Sand. «Ich spiele nur etwas. Der Sand ist super», lobt er.

Ab heute wird gestaltet

Gestern Montag hatten die Künstler frei und erkundeten die Ostschweiz. Ab heute geht es an die Ausgestaltung der Skulpturen. Das beliebte Speed-Carving findet von Mittwoch bis Freitag, 17 bis 19.30 Uhr, täglich auf der Bühne im See statt. Eintritt ab Donnerstag: 5 Franken (Einzel), 7 Franken (Dauerkarte), 50 Franken (Gönner-Plakette). (cot)