Zu laut für St. Gallen

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wollte mit der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» nach St. Gallen kommen. Die Radioleute hätten ihre Zelte während einer Woche im Dezember in der Stadt aufgeschlagen und von hier gesendet. Daraus wurde nichts, denn die Stadt machte sehr strenge Auflagen.

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Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wollte mit der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» nach St. Gallen kommen. Die Radioleute hätten ihre Zelte während einer Woche im Dezember in der Stadt aufgeschlagen und von hier gesendet. Daraus wurde nichts, denn die Stadt machte sehr strenge Auflagen. «Wir wollten keine 24-Stunden-Beschallung und keine Geräuschemissionen durch nächtliche Besucherinnen und Besucher des Glaspavillons», sagt Isabel Schorer, Leiterin der städtischen Standortförderung. Man habe auf die Bedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht nehmen müssen, begründet Stadtpräsident Thomas Scheitlin. SRF sendet deshalb nun aus Luzern. (mbu)