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ZIRKUS: Bengalische Tiger auf der Kreuzbleiche

Diese Woche gastiert der Circus Royal in St. Gallen. Neben Artisten, Tänzern und Clowns werden in der aktuellen Produktion erneut Raubkatzen zu sehen sein.
Der Mexikaner Victor Guillaumin zeigt im Circus Royal Tricks mit fünf Bengalischen Tigern. (Bild: Alexander Leumann/PD)

Der Mexikaner Victor Guillaumin zeigt im Circus Royal Tricks mit fünf Bengalischen Tigern. (Bild: Alexander Leumann/PD)

Auf der Kreuzbleiche hat ein Team von 23 Personen gestern Montag mit dem Aufbau des Zirkuszelts begonnen. In rund sechs Stunden soll es stehen. Lastfahrzeuge haben dafür in der Nacht rund 60 Tonnen Material hergebracht, die der Circus Royal für das Zelt und das Tiergehege benötigt. Dieser Aufwand wird allein für die kommenden sechs Tage betrieben. Dann werden die Zirkusartisten von heute Dienstag bis zum Samstag jeweils um 15 und 20 Uhr und am Sonntag um 11 und 15 Uhr ihr Können unter Beweis stellen.

Heute feiert das aktuelle Programm unter dem Titel «Im Zeichen des Tigers» seine St. Galler Premiere. Neben Seiltänzern, Radkünstlern und Clowns wird auch der russische Jongleur Viktor Krachninov auftreten. Dieser jongliert nicht nur mit Bällen und Kegeln sondern auch mit Tennisschlägern. Eine Sängerin und Balletttänzer runden das Programm ab.

Raubtiere sind weiterhin Teil des Ensembles

Waren es im vergangenen Jahr Löwen, so wird dieses Jahr eine Nummer mit fünf Bengalischen Tigern vorgeführt. Trainer Victor Guillaumin zeigt dabei Kunststücke mit den Grosskatzen. Diese stammen aus der Raubtierfamilie des bekannten englischen Tierlehrers Martin Lacey Junior. «Die Zeiten, in denen Raubtiere durch Feuerreifen springen mussten, sind längst vorbei. Heute ist nur noch Bestandteil der Aufführung, was artgerecht ist und den Tieren Freude bereitet», sagt Zirkusdirektor Oliver Skreinig. Der Zirkus wird noch bis zum 10. Januar «Im Zeichen des Tigers» auftreten. Mancherorts wird dafür ein Zoo aufgebaut, in dem unter anderem exotische Vögel gezeigt werden. «Hier auf der Kreuzbleiche steht uns dafür zu wenig Platz zur Verfügung», sagt der Zoodirektor. So sind nur die Tiere nach St. Gallen mitgereist, die in der Show auftreten. Die Tieranlage wurde so aufgebaut, dass Spaziergänger die Tiere in ihren Gehegen beobachten können. Damit will man auch der immer wieder aufkommenden Kritik gegen die Tierhaltung im Zirkus entgegenwirken. «In keiner anderen mobilen Raubkatzenanlage haben die Tiere so viel Platz wie in unserer», sagt Skreinig .(bes)

www.circusroyal.ch

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