Zehn Jahre Frauenfrühstück

WALZENHAUSEN. Bei bester Stimmung feierten rund 170 Teilnehmende das zehnjährige Bestehen des Frauenfrühstücks.

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WALZENHAUSEN. Bei bester Stimmung feierten rund 170 Teilnehmende das zehnjährige Bestehen des Frauenfrühstücks. Doris Mayer, Mitinitiantin, erinnerte sich, wie vor zehn Jahren alles begann: Einige Frauen aus verschiedenen christlichen Kirchen und Freikirchen trafen sich damals regelmässig in einer überkonfessionellen Gebetsgruppe. Sie überlegten, wie man einen Anlass für Frauen für Begegnung, Austausch, Fragen und Ermutigung schaffen könnte. Die Idee des überkonfessionellen Frauenfrühstücks entstand. Tatkräftig begann das Team mit null Finanzen und Unterstützung. Für das erste Frühstück rechnete man mit 30 bis 40 Personen, doch in kurzer Zeit gingen 100 Anmeldungen ein. So fand der Anlass statt im Singsaal in der Turnhalle statt. Jedes Jahr war das Frauenfrühstück ein Erfolg. Die Grundlage dafür sieht Doris Mayer darin, dass sich das Team regelmässig zum Gebet trifft und die Ideen bis ins Detail bespricht, bis eine Einheit da ist.

Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl überbrachte die Jubiläumsgrüsse des Regierungsrats. Ruth Weber, Querflöte, und ihr Bruder Stefan Zeller, Klarinette, führten auf musikalische Art und Weise in das Thema «Frei und versöhnt leben» ein. Als Referent trat Markus Züger auf, der Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften studiert hat und heute als Coach und Lebensberater tätig ist. Er sprach über die drei Schritte der Versöhnung: Zulassen und ausdrücken verletzter Gefühle, verlassen der Opferrolle und annehmen der Eigenverantwortung sowie vorwärtsgehen im Positiven. Anhand der biblischen Geschichte vom verlorenen Sohn zeigte er auf, wie heilsam es sein könne, ehrlich auf die eigene Lebenssituation zu blicken und sich zu entscheiden, die Versöhnung von Gott anzunehmen. (tsk)