Yacht Club und Seerettung üben den Ernstfall

BODENSEE. Sommerzeit ist Badezeit. Genau dann häufen sich die Ertrinkungsfälle. Der Yacht Club Staad ist am Samstag mit einer gross angelegten Seerettungsübung in die Saison gestartet.

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Die verschiedenen Bergungsmethoden müssen geübt werden. (Bild: pd)

Die verschiedenen Bergungsmethoden müssen geübt werden. (Bild: pd)

BODENSEE. Sommerzeit ist Badezeit. Genau dann häufen sich die Ertrinkungsfälle. Der Yacht Club Staad ist am Samstag mit einer gross angelegten Seerettungsübung in die Saison gestartet. Unter Supervision der Seerettung Rorschach und der Rega wurden verschiedene Methoden zur Bergung einer Person im Wasser geübt. Im kalten See haben Mitglieder der Tauchclubs St. Margrethen die Ertrinkenden gespielt. Mit einer Spezialkamera konnten die verborgenen Gefahren unter Wasser aufgezeigt werden und mit einem Sprung ins Wasser die Funktion der automatisch aufblasbaren Rettungsweste getestet werden. Bei der Übung wurden auch Kinder mit diesem Mechanismus vertraut gemacht. Beim anschliessenden Debriefing im Hafen Staad war die Alarmierung im internationalen Grenzgewässer das grosse Thema. Während der Funk in Deutschland und Österreich als geeignete und rasche Alarmierungsmethode gesehen wird, schränken in der Schweiz alte Gesetze die Nutzung solcher Funkgeräte stark ein. Fazit der Übung war, dass es einfacher ist, vorzubeugen, als zu Retten. (D. H./pag)