Wuchtiges Nein zum Steg in Rorschacherberg

RORSCHACHERBERG. Heute mussten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Rorschacherberg darüber entscheiden, ob ein Steg, 100 Meter vom Ufer entfernt und 5,5 Millionen Franken teuer, gebaut werden soll. Sie sprachen sich dagegen aus.

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In Rorschacherberg wird kein Steg gebaut. (Bild: Rudolf Hirtl)

In Rorschacherberg wird kein Steg gebaut. (Bild: Rudolf Hirtl)

Zur Abstimmung kam ein Kredit für den Gemeindeanteil von netto 3,5 Millionen Franken. Was sich im Vorfeld abzeichnete wurde heute an der Urne bestätigt. Gegen den Kredit sprachen sich 1716 Stimmbürger aus. Nur 479 entschieden sich für einen Steg vor dem Neuseeland.

Von 4366 Stimmberechtigten beteiligten sich 2203 an der Abstimmung, was einer Stimmbeteiligung von 50,5 Prozent entspricht.

Grundeigentümer wehren sich gegen Uferweg
Zur Abstimmung kam es, weil sich Grundeigentümer gegen den im kantonalen Richtplan vorgesehenen Uferweg vor dem Neuseeland in Rorschacherberg wehren. Weil der Planungsprozess für einen solchen Fussweg ein beinahe aussichtloses Unterfangen scheint, haben Bürger schliesslich die Handbremse gezogen und dem Gemeinderat Rorschacherberg an der Bürgerversammlung 2013 den Auftrag erteilt, im See vor dem Neuseeland einen «schlichten und preiswerten Steg nur für Fussgänger» zu planen. (rtl)