Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Worst-Case: Internet streikt bei LAN-Party

Bilanz Es ist das Worst-Case-Szenario jeder LAN-Party: ein Internet-Ausfall. Genau das ist den Veranstaltern des Gaming-Festivals in der Olma-Halle passiert. Als alle Gamerinnen und Gamer am Freitag gegen 19 Uhr bereit waren, sich in die virtuelle Welt zu stürzen, streikte das Internet. Mit Hochdruck arbeiteten die Organisatoren an einer Lösung, um das Problem in den Griff zu bekommen. Doch erst nach Mitternacht funktionierte die Verbindung wie gewünscht. Der Spiellaune der Teilnehmer tat das technische Problem aber keinen Abbruch. Viele spielten offline oder über das lokale Netzwerk mit ihren Sitznachbarn, andere warteten an der Bar und vertrieben sich so die Zeit.

Abgesehen von diesen Startschwierigkeiten ziehen die Veranstalter eine äusserst positive Bilanz der ersten LAN-Party in St.Gallen. Rund 700 Teilnehmer konnten sie verzeichnen, einzig die Fighting-Game-Turniere waren nicht ganz ausverkauft.

Zahlreiche Schaulustige und Führungen

Hinzu kamen zahlreiche Schaulustige, die einmal LAN-Luft schnuppern wollten und durch die Tischreihen schlenderten. Viele hätten gestaunt, oft bestand Erklärungsbedarf. «Wer das zum ersten Mal sieht, dem fällt zunächst die Kinnlade runter», sagt Organisator Manuel Oberholzer und lacht. So verstünden viele Laien zum Beispiel nicht, dass die Teilnehmer miteinander im Spiel interagieren und nicht einfach stumm nebeneinander sitzen und in einen Bildschirm starren. «Wir haben auch zwei Führungen für Interessierte der Stadtverwaltung veranstaltet», sagt Oberholzer. Die Olma-Halle als Location sei grosszügiger gewesen als an anderen Durchführungen. «In der Vergangenheit griffen wir meist auf Mehrzweckhallen oder Dreifachturnhallen zurück.» So hätten auch einige Stammkunden die Platzverhältnisse in St.Gallen geschätzt.

Rund 30 Helferinnen und Helfer haben den Anlass ermöglicht. Auf einen Sicherheitsdienst verzichteten die Veranstalter – weil es keinen brauchte. «Die Party verlief ohne jegliche Zwischenfälle.» Bereits gestern Nachmittag, kurz nach der Rangverkündigung, begann der Abbau. «Wir schmeissen niemanden aus der Halle», sagt Oberholzer. Wenn rundherum aufgeräumt werde, merkten alle, dass es Zeit sei, zu gehen. (ghi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.