Wolken, eisige Temperaturen und wenig Sonne

REGION. Christoph Frauenfelder von der Wetterstation Fürstenland sagt für den Januar kalte und trockene Tage voraus. Er schreibt: Der Januar ist der kälteste, der niederschlagsärmste und dennoch der schneereichste Monat des Jahres.

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REGION. Christoph Frauenfelder von der Wetterstation Fürstenland sagt für den Januar kalte und trockene Tage voraus. Er schreibt: Der Januar ist der kälteste, der niederschlagsärmste und dennoch der schneereichste Monat des Jahres. Er ist in den vergangenen zehn Jahren wärmer und sonniger geworden. Der Januar weist heute am Bodensee nur noch etwa elf Schneedeckentage auf, das ist die Hälfte wie noch vor zwanzig Jahren. Der Nebel hat weiter kräftig abgenommen.

Zum Monatsbeginn ist es zwar reichlich bewölkt wegen Nebels und tiefen Hochnebels. Aber das Wetter zeigt sich mehrheitlich trocken. Die Temperaturen bewegen sich etwas über null Grad und liegen damit über dem langjährigen Durchschnitt (1961–1990) Die Sonne scheint etwa ein bis zwei Stunden pro Tag.

Um die Monatsmitte ist gemäss Klimanormen mit der kältesten Zeit des Jahres zu rechnen. Strenge Fröste beherrschen oftmals die Wetterszene. Diese Zeit wird vielfach durch Hochdruck bestimmt. Das heisst, es ist zwar trockenes Wetter, aber über den Niederungen der Ostschweiz liegt oft eine zähe Hochnebeldecke.

Das letzte Monatsdrittel ist durch eine kontinuierliche Erwärmung, aber auch durch vermehrte Niederschläge sowie auffrischende Westwinde gekennzeichnet. Die Sonne scheint jetzt rund zwei bis drei Stunden pro Tag. Nur vereinzelt treten recht sonnige Tage auf. Der Bodensee weist jetzt den tiefsten Pegel des Jahres auf. (cf)