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WOHNRAUM: Weg frei für Umnutzung des Kopp-Areals

Der Kanon St. Gallen hat die Änderung des Teilzonenplans für das Areal Kopp in Neuseeland Rorschacherberg bewilligt. Dadurch ist die Neugestaltung des ehemaligen Fabrikareals nun möglich.
Auf dem früheren Kopp-Areal ist heute die Reinigungsfirma Pollux eingemietet. Bald sollen dort Wohnungen entstehen. (Bild: Jolanda Riedener)

Auf dem früheren Kopp-Areal ist heute die Reinigungsfirma Pollux eingemietet. Bald sollen dort Wohnungen entstehen. (Bild: Jolanda Riedener)

Es ist eine hochattraktive Wohnlage – direkt am Bodenseeufer –, wo die Räumlichkeiten des ehemaligen Textilveredelungsbetriebs Kopp AG stehen. Genau dort soll eine Wohnüberbauung mit einem öffentlichen Seezugang realisiert werden. Das wollte der Rorschacherberger Gemeinderat bereits 2015 mit einem Projekt lancieren, brach das Verfahren damals wegen Einsprachen aber ab.

Der Rat verhandelte, hob die Pläne auf und erarbeitete darauf neue Überbauungs- und Teilstrassenpläne. «Diese sind ein Kompromiss zwischen den Interessen der Kopp AG, der Stadt Rorschach als Grundeigentümerin des vorgelagerten Grundstücks Nr. 1487 und der Gemeinde», schrieb der Rat damals in seinem Mitteilungsblatt.

Öffentlicher Seezugang wird gewährleistet

In den besonderen Vorschriften des Überbauungsplans legte der Gemeinderat Richtungspunkte fest, damit der Seezugang ­gewährleistet wird und wie das bestehende Kerngebäude der Kopp AG erhalten werden kann, heisst es nun im aktuellen Mitteilungsblatt «Rundblick».

Beim Industrieareal des ehemaligen Textilveredelungsbetriebs im Gebiet Neuseeland ist auch der Uferweg geplant (Ausgabe vom 5. Mai), über den die Rorschacherbergerinnen und Rorschacherberger voraussichtlich im kommenden Februar abstimmen werden.

Damit das Areal entwickelt werden kann, war ein Teilzonenplan nötig, der das Kopp-Grundstück von der Gewerbe-Indus-triezone A in die Wohn-Gewerbezone 3 umzont. Nachdem die Einsprachen gegen die neuen Pläne bereinigt worden waren und das fakultative Referendum unbenutzt verstrich, genehmigten nun die kantonalen Amtsstellen die Erlasse: «Somit ist der Weg frei, damit das ganze Fabrikareal neu gestaltet werden kann», heisst es weiter im «Rundblick».

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

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