Wohnen im Holzbau

Im Rorschacher Zentrum realisiert die Albin-Pedrotti-Stiftung einen Neubau mit 20 Mietwohnungen. Die Baubewilligung liegt nun vor, die Abbrucharbeiten haben begonnen.

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Die Abbrucharbeiten der bestehenden Liegenschaften an der Kirchstrasse haben begonnen. (Bild: lim)

Die Abbrucharbeiten der bestehenden Liegenschaften an der Kirchstrasse haben begonnen. (Bild: lim)

RORSCHACH. Es ist das nächste grössere Bauprojekt im Rorschacher Stadtkern. Die Albin-Pedrotti-Stiftung realisiert anstelle der Liegenschaften an der Kirchstrasse 34 und 36 und des Parkplatzes südlich der St. Galler Kantonalbank ein Mehrfamilienhaus mit 20 Mietwohnungen, Gewerbefläche im Erdgeschoss und einer Tiefgarage. Die Baubewilligung liegt nun – nach Gesprächen mit den Besitzern der Nachbargrundstücke – vor. Die Abbrucharbeiten haben vor kurzem begonnen. «Es wird das erste nach neuesten Erkenntnissen erbaute Mehrfamilienhaus aus Holz in Rorschach sein», heisst es in einer Mitteilung des Stiftungsrates.

«Modernes Vorbild»

Die Albin-Pedrotti-Stiftung setze sich aktiv für moderne, energiefreundliche Baumethoden ein, heisst es weiter. Es sei deshalb naheliegend, dass das geplante Mehrfamilienhaus an der Kirchstrasse zum «modernen Vorbild für hochwertiges Wohnen» werde. Es wird das erste Holzhaus dieser Art und Dimension in Rorschach sein und an zentralster Lage Wohn- und Gewerbeflächen bieten. Der Holzbau habe energetische und umwelttechnische Vorzüge und ermögliche einen hohen Wohnkomfort. Um sich ins Stadtbild zu integrieren, wird die Fassade verputzt und nicht in Holz erscheinen. Für die Planung des Gebäudes zeichnet das regionale Architekturbüro Carlos Martinez in enger Zusammenarbeit mit Stiftungsrat Erwin Scheier seitens der Bauherrschaft verantwortlich. Die Arrondierung und damit auch der Bau in dieser Form wurde durch den Landverkauf der St. Galler Kantonalbank an die Pedrotti-Stiftung mit ermöglicht.

Im Herbst 2017 bezugsbereit

Die Grundsteinlegung für das Gebäude folgt am 18. Februar. Stiftungspräsident Werner Bollhalder und Stiftungsrat Beat Ulrich sind erfreut, mit diesem Projekt den Stiftungszweck in idealer Weise zu erfüllen und zu einer positiven Entwicklung in der Stadt Rorschach beitragen zu können. Die Stiftung rechnet damit, dass der Bau im Herbst 2017 bezugsbereit sein wird. (pd/lim)

Im Albin-Pedrotti-Haus entstehen Wohnungen und Gewerbefläche. (Bild: Visualisierung: Carlos Martinez Architekten Rorschach AG)

Im Albin-Pedrotti-Haus entstehen Wohnungen und Gewerbefläche. (Bild: Visualisierung: Carlos Martinez Architekten Rorschach AG)