Wo Grosse einen kleinen Schatten werfen

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Stefan Meier (links) und Enrik Hippmann im Amesraum, der Menschen als Zwerge oder Riesen erscheinen lässt.

Stefan Meier (links) und Enrik Hippmann im Amesraum, der Menschen als Zwerge oder Riesen erscheinen lässt.

Rorschach Zum 100-Jahr-Jubiläum des Kunstvereins Rorschach trafen sich am Mittwochabend Gäste, Behördenvertreter und Sponsoren zur Vernissage der Sonderausstellung «Licht und Schatten» im Museum im Kornhaus. Museumsleiter Pascal Fuhrimann, er ist in die Fussstapfen von Vater Hermann getreten, machte bei seinen Begrüssungsworten auf die intensive Aufbauarbeit der neuen Ausstellung aufmerksam und bedankte sich bei seinem Team. Ruedi Stammbach, Präsident des Lichtkunstprojekts Rorschach, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Austellung über die Region ausstrahle und den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubere.

Beim Rundgang, bei dem ein erster Blick in die Ausstellung gewährt wurde, gelang dies jedenfalls. Etwa bei der Rorschacherbergler Seklehrerin Sabine Theiler. «Man sieht, dass viel Herzblut in die Ausstellung gesteckt wurde. Wenn das Thema passt, kann ich mir gut vorstellen, die Ausstellung mit der Klasse zu besuchen.» Der Rorschacher Stadtrat Stefan Meier hat es zwar geschafft, in der Schule sämtliche Physikstunden zu schwänzen. Die Ausstellung im Kornhaus will er sich dennoch nochmals in Ruhe ansehen. Auch Enrik Hippmann, Gemeinderat in Rorschacherberg, zeigt sich von der «eindrücklich gestalteten» Ausstellung beeindruckt. Christian Rohrer, Physikprofessor an der Pädagogischen Hochschule Rorschach und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Regatron AG, fesselte das Publikum mit einem Referat zum Thema «Licht». Wobei seine Ausführungen die Zeitspanne von einer Million Jahren abdecken. Die Ausstellung «Licht und Schatten» wird morgen Samstag eröffnet.

Rudolf Hirtl

rudolf.hirtl@tagblatt.ch