Wittenbach sucht einen neuen Ratschreiber

WITTENBACH. Vier Gemeindepräsidenten hat er erlebt, Hunderte von Gemeinderatssitzungen protokolliert und unzählige Gutachten und Berichte erstellt. Als Guido Baumgartner als Ratschreiber in Wittenbach anfing, zählte die Gemeinde noch 7300 Einwohner.

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WITTENBACH. Vier Gemeindepräsidenten hat er erlebt, Hunderte von Gemeinderatssitzungen protokolliert und unzählige Gutachten und Berichte erstellt. Als Guido Baumgartner als Ratschreiber in Wittenbach anfing, zählte die Gemeinde noch 7300 Einwohner. Heute, über 30 Jahre später sind es rund 9500 Einwohner. Und Mitte 2013 wird Guido Baumgartner in Pension gehen.

«Das ist Ihre Chance auf eine spannende Aufgabe als Ratschreiberin oder Ratschreiber», heisst es im Inserat des Wittenbacher Gemeinderats, das kürzlich im Tagblatt erschienen ist. Gesucht wird ein Betriebswirtschafter, Jurist, Rechtsagent oder jemand mit gleichwertiger Ausbildung. Zentral sei die Fachkompetenz, sagt Gemeindepräsident Fredi Widmer. «Er oder sie muss die Verwaltungsabläufe im Griff haben.» Aber auch eine hohe Sozialkompetenz werde verlangt sowie die Fähigkeit, gut zu kommunizieren und zu schreiben.

Bewerbungen nimmt Fredi Widmer noch bis 7. Januar entgegen. Er rechnet damit, dass sich einige Interessierte melden. «Ratschreiber in einer Gemeinde der Grösse Wittenbachs zu sein ist eine anspruchsvolle, aber auch eine attraktive Aufgabe», ist er überzeugt. Bereits dieses Jahr galt es, eine Schlüsselposition neu zu besetzen. Mitte Jahr ging Finanzverwalter Wilfried Meier nach 38 Jahren in Pension. Aus 13 Bewerbungen wurde Jennifer Sutter als Nachfolgerin gewählt. (cor)