WITTENBACH: Rollstuhl-Schaukel für die Bewohner des Wohnheimes

WITTENBACH. Eine rollstuhlgängige Schaukel im Wert von über 13 000 Franken durfte die Stiftung Kronbühl am Freitag in Empfang nehmen. Sie wurde von der Process Partner AG gespendet.

Manuel Roth
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Eine Bewohnerin testet die neue Schaukel im Beisein von Marcel Aebi, Michael Rothmund (Process Partner) und Marcel Koch (v. l.). (Bild: Manuel Roth)

Eine Bewohnerin testet die neue Schaukel im Beisein von Marcel Aebi, Michael Rothmund (Process Partner) und Marcel Koch (v. l.). (Bild: Manuel Roth)

WITTENBACH. Eine rollstuhlgängige Schaukel im Wert von über 13 000 Franken durfte die Stiftung Kronbühl am Freitag in Empfang nehmen. Sie wurde von der Process Partner AG gespendet.

Ermöglicht schöne Projekte

Über die neue Schaukel freuen sich sowohl die Kinder als auch die Angestellten. «Wir wollten unseren Sinnes- und Erlebnisgarten schon länger mit Spielgeräten ausstatten», sagt Marcel Koch, Gesamtleiter der Stiftung Kronbühl. Solche Projekte ausserhalb ihrer Kernaufgaben würden jedoch nicht durch den Kanton finanziert. «Erst Spenden ermöglichen uns so schöne Extras.» Auf diese Weise sei auch der Sinnesgarten entstanden. «Über Unterstützung freuen wir uns immer», ergänzt er.

Zusätzlich Spielzeug gespendet

Spenden hätten bei ihnen schon fast ein wenig Tradition, sagt Michael Rothmund von der Process Partner AG. Das Unternehmen unterstütze jedes Jahr Projekte in der Schweiz, aber auch im Ausland. In diesem Jahr feiert es das 20-Jahr-Jubiläum. Auf Kundengeschenke habe man jedoch verzichtet. «Es war für uns vielmehr der Anlass, etwas an die Region zurückzugeben.» Neben der Schaukel haben sie der Stiftung Kronbühl auch noch Spielzeug für die Kindertagesstätte Peter Pan gespendet. «Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese selber zusammengetragen.» So hätten sie auch noch einen ganz persönlichen Beitrag geleistet.

Rund 270 Angestellte

Zur Stiftung gehören eine Sonderschule, ein Internat und auch ein Beschäftigungswohnheim. Nebst der medizinischen Versorgung gibt es verschiedene Therapien. «Von der Logopädie bis hin zur Musik- oder Pferde-Therapie.» 270 Angestellte betreuen rund 110 Jugendliche und Erwachsene rund um die Uhr.