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Wittenbach gewinnt Zeit und damit Geld

WITTENBACH. Um die Kasse auszugleichen, ist man in der Gemeinde Wittenbach nach wie vor daran, Entlastungsmassnahmen umzusetzen. Unter anderem beim Alterszentrum Kappelhof, dessen Defizit von mehreren hunderttausend Franken die Gemeindekasse relativ stark belastet.

WITTENBACH. Um die Kasse auszugleichen, ist man in der Gemeinde Wittenbach nach wie vor daran, Entlastungsmassnahmen umzusetzen. Unter anderem beim Alterszentrum Kappelhof, dessen Defizit von mehreren hunderttausend Franken die Gemeindekasse relativ stark belastet.

Eine Sparmassnahme, die wohl weniger schmerzhaft ist als andere, kann der Gemeinderat umsetzen, wie er im Mitteilungsblatt schreibt. Der Kanton hat der Gemeinde erlaubt, die Abschreibungsdauer der Liegenschaft zu verlängern, das Defizit kann so beachtlich reduziert werden.

33 statt 25 Jahre

«Mit der Verlängerung der Abschreibung können wir das Defizit um über 150 000 Franken verringern», sagt Gemeindepräsident Fredi Widmer auf Anfrage. Bislang mussten Gemeinden, die selber ein Alterszentrum führen, ihre Liegenschaften innert 25 Jahren abschreiben. Nun hat das Departement des Innern Wittenbach erlaubt, diese Dauer auf 33 Jahre zu verlängern und die Abschreibungszeit den Richtlinien der Branche anzupassen. «Die Vorgabe war wettbewerbsverzerrend», sagt Fredi Widmer. Denn private Betreiber hätten bislang ebendiese 33 Jahre Zeit gehabt, die Liegenschaften abzuschreiben. Neben Wittenbach hätten sich auch Eggersriet und Widnau gegen die Vorschrift erfolgreich gewehrt.

Defizit weiter reduzieren

Der Gemeinderat soll mit dieser Massnahme und einer Stellenreduktion das Defizit des Alterszentrums Kappelhof für das laufende Jahr auf 480 000 Franken reduzieren. Damit spart Wittenbach dieses Jahr gegenüber dem Vorjahr 260 000 Franken. Weitere Sparmassnahmen sollen eine zusätzliche Defizitreduktion von 100 000 Franken bewirken. Diese sind im Budget noch nicht einkalkuliert. (gk/ses)

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