Wittenbach abgelöst

In der 2. Liga muss Wittenbach nach der 26:28-Niederlage im Derby gegen Goldach-Rorschach die Leaderposition an den Gegner abgeben.

Fritz Bischoff
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Dominik Zehnder von Goldach-Rorschach (rechts) setzt sich gegen den Wittenbacher Reto Egloff durch. (Bild: Urs Bucher)

Dominik Zehnder von Goldach-Rorschach (rechts) setzt sich gegen den Wittenbacher Reto Egloff durch. (Bild: Urs Bucher)

HANDBALL. Nach einer ausgeglichenen Startphase führte Goldach-Rorschach immer mit kleinem Vorsprung. Kurz nach der Pause glich Wittenbach zum 15:15 aus. In der Folge konnte die Führung gar bis auf drei Treffer ausgebaut werden. Doch als sich beim Stand von 24:22 Wittenbachs Topskorer Patrik Michalczak verletzte, kippte das Spiel wieder auf die Seite von Goldach-Rorschach, das fünf Minuten vor dem Schlusspfiff zum Ausgleich kam. In der spannenden Schlussphase entschied dann das breitere Kader zugunsten des neuen Leaders. Weniger spannend gestaltete sich der Derbyvergleich zwischen Fortitudo Gossau und Flawil. Die Gossauer setzten sich mit 36:26 (17:12) durch. Flawil war sehr nervös und unkonzentriert in die Partie gestartet und konnte den früh eingehandelten Rückstand in der Folge nie mehr wettmachen.

Kreuzlinger Kanterniederlage

In der Gruppe zwei hat Kloten dank seinem 30:19-Kantersieg punktemässig zu Leader Yellow Winterthur aufgeschlossen – dies allerdings bei zwei mehr ausgetragenen Spielen. Bei gleich viel ausgetragenen Partien hat Pfader Neuhausen mit dem 34:28-Erfolg gegen Frauenfeld bis auf einen Zähler zum Spitzenreiter Winterthur aufgeschlossen. KJS Schaffhausen besiegte Kreuzlingen gleich mit 36:20 und belegt neu den vierten Platz.

Wechsel an der Spitze

Bei den Frauen in der 2. Liga ist neu Kreuzlingen auf der Spitzenposition. Die Thurgauerinnen entschieden das Spitzenspiel gegen den bisherigen Leader Goldach-Rorschach mit 23:18 zu ihren Gunsten. Der Vorsprung der nun punktgleichen Spitzenteams auf die Konkurrenz beträgt mindestens sieben Punkte. Auf Rang drei folgt nach dem 24:17-Sieg gegen Flawil nun Winterthur mit elf Punkten. Dank des 19:17 gegen Frauenfeld hat sich Wil auf den fünften Platz verbessert.