Wirtschaftsverbände begrüssen Nein zur Initiative

Der Hauseigentümerverband der Stadt St. Gallen, Wirtschaft Region St. Gallen und Gewerbe Stadt St. Gallen begrüssen den Entscheid des Stadtrates, die Initiative gegen den Autobahnanschluss im Güterbahnhofareal zur Ablehnung zu empfehlen (Tagblatt vom 10. Juni).

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Der Hauseigentümerverband der Stadt St. Gallen, Wirtschaft Region St. Gallen und Gewerbe Stadt St. Gallen begrüssen den Entscheid des Stadtrates, die Initiative gegen den Autobahnanschluss im Güterbahnhofareal zur Ablehnung zu empfehlen (Tagblatt vom 10. Juni). Die drei Verbände zeigen sich in einer gemeinsamen Mitteilung vielmehr von der vorgeschlagenen Variante überzeugt.

Verkehrskollaps verhindern

Mit einer dritten Röhre durch den Rosenberg, einem unterirdischen Kreisel beim Güterbahnhof und einer direkten Anbindung des Appenzellerlandes sei eine «ausgezeichnete Lösung zur Entlastung der Stadtautobahn und des innerstädtischen Verkehrs» gefunden worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Stadt und Kanton St. Gallen hätten ein «hervorragendes Projekt» vorgelegt, das geeignet sei, einen Verkehrskollaps auf der Stadtautobahn und den städtischen Achsen zu verhindern und die Situation nachhaltig zu entspannen. Es gelte auch zu berücksichtigen, dass der öV in St. Gallen mit der vorliegenden Lösung flüssiger vorwärtskommen werde.

Zentrales Anliegen erfüllt

Mit diesem Projekt würde zudem das gesamte Güterbahnhofareal für eine spätere Überbauung frei bleiben, schreiben die drei Wirtschaftsverbände im Communiqué. Damit werde das zentrale Anliegen der Initianten erfüllt. Mit ihrem Festhalten an der Initiative zeigten diese einmal mehr, dass es ihnen nicht um das vorliegende Projekt gehe, sondern dies Ausdruck ihrer «generellen Verweigerungshaltung gegenüber dem Individualverkehr und einer prosperierenden Stadt» sei. (pd/dag)