«Wir wussten, dass es schwierig wird»

Die SP Kreis Rorschach hat bei den nationalen Wahlen im Wahlkreis Rorschach 4,3 Prozentpunkte Wähleranteil verloren. Mit 15 Prozent Wähleranteil ist die SP im Wahlkreis Rorschach die schwächste der vier grossen Parteien.

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Brigitte Kuratli Präsidentin der SP Kreis Rorschach (Bild: pd)

Brigitte Kuratli Präsidentin der SP Kreis Rorschach (Bild: pd)

Die SP Kreis Rorschach hat bei den nationalen Wahlen im Wahlkreis Rorschach 4,3 Prozentpunkte Wähleranteil verloren. Mit 15 Prozent Wähleranteil ist die SP im Wahlkreis Rorschach die schwächste der vier grossen Parteien. Der Rückgang hänge mit einer fehlenden SP-Kandidatur im Wahlkreis zusammen, sagt Brigitte Kuratli, Präsidentin SP Kreis Rorschach.

Frau Kuratli, wie erklären Sie den Rückgang um 4,3 Prozentpunkte im Wahlkreis Rorschach?

Wir wussten, dass es diesmal schwieriger wird, SP-Stimmen im Wahlkreis zu erhalten, da die beiden im Wahlkreis bekannten und über die Parteigrenzen geschätzten Stimmensammler von 2011 Paul Rechsteiner und Hildegard Fässler fehlten. Darüber hinaus ist denkbar, dass der Rückgang mit der fehlenden SP-Kandidatur im Wahlkreis zusammenhängt. Die anderen Parteien hatten alle Kandidaten im Kreis.

Welche Aufgabe hat die regionale Partei, wenn sie keine Kandidaten stellt?

Die Kreispartei hat der Kantonalpartei bei der Umsetzung der Wahlen geholfen. Das ist Fronarbeit und ohne eigene Kandidatur weniger attraktiv. Unser Hauptfokus lag und liegt auf der Wiederwahl von Paul Rechsteiner in den Ständerat. Da waren wir im Wahlkreis sehr erfolgreich. Der Wahlkreis und insbesondere die Stadt Rorschach hat Paul Rechsteiner gewählt.

Wie wollen Sie in Zukunft die Wähler gewinnen?

Eine Massnahme wird darin bestehen, für die nächsten Wahlen mindestens eine eigene Kandidatur im Wahlkreis aufzubauen. Für die kommenden Kantonsratswahlen warten wir mit einer breit abgestützten Liste für den ganzen Wahlkreis auf. (ren)