«Wir wollen eine effektive Lösung»

Der Gemeinderat Eggersriet hat bekanntgegeben, dass er aus der Regiwehr, dem Zusammenschluss der Feuerwehren Heiden, Grub AR, Eggersriet und Wolfhalden, austreten will. Der Entscheid hat bei den Partnergemeinden Unmut gestiftet.

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Roger Hochreutener Gemeindepräsident Eggersriet (Bild: Michel Canonica)

Roger Hochreutener Gemeindepräsident Eggersriet (Bild: Michel Canonica)

Der Gemeinderat Eggersriet hat bekanntgegeben, dass er aus der Regiwehr, dem Zusammenschluss der Feuerwehren Heiden, Grub AR, Eggersriet und Wolfhalden, austreten will. Der Entscheid hat bei den Partnergemeinden Unmut gestiftet. Eggersriets Gemeindepräsident Roger Hochreutener begründet den Entscheid und erklärt, wie er in dieser Frage weitermachen will.

Ihre Kollegen in den Partnergemeinden waren nicht gerade erfreut über Eggersriets vorsorgliche Kündigung der Regiwehr-Mitgliedschaft.

Das kann ich ein Stück weit verstehen. Es ist aber meine Aufgabe, für die Gemeinde Eggersriet zu schauen.

Sprechen Sie damit die finanziell angespannte Lage an?

Ja. Um den Gemeindehaushalt zu sanieren, müssen wir jeden politischen Bereich analysieren. Dazu gehört auch die Sicherheit.

Was ist in diesem Bereich nicht gut?

Beim Zivilschutz gehören wir zur Stadt St. Gallen, bei der Feuerwehr sind wir im Zweckverband mit den Nachbargemeinden. Der Bevölkerungsschutz wiederum ist mit der Region St. Gallen organisiert. Neu will man Sicherheitsregionen bilden, in welchen die Dienstleistungen koordiniert werden. Diese Stossrichtung finde ich sehr gut.

Das heisst, Sie suchen eine Lösung mit der Stadt St. Gallen.

Wir prüfen verschiedene Varianten. Wir wollen eine effektive und effiziente Lösung. Im Sommer dürfte der Bericht verabschiedet werden können.

Und dann?

Voraussichtlich im Herbst wird die Bürgerversammlung darüber befinden. (ses)

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