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«Wir werden das gemeinsam durchstehen»

Momentaufnahme
Noch ist Oli Frommenwiler (rechts) und Sascha Lüchinger das Lachen nicht vergangen. (Bild: Res Lerch)

Noch ist Oli Frommenwiler (rechts) und Sascha Lüchinger das Lachen nicht vergangen. (Bild: Res Lerch)

Am Sonntag findet in Rorschach der grosse Tristar-Triathlon statt. Mit dabei auch die beiden Freunde Oli Frommenwiler und Sascha Lüchinger, die sich ganz spontan entschieden haben, an diesem Triathlon teilzunehmen – und jetzt deutlich mehr als gedacht am Trainieren sind. «Das Ganze passierte aus einer Laune heraus. Mit dem Laufen hat keiner von uns Probleme, aber das mit dem Schwimmen und dem Velofahren hat uns in der Vorbereitungsphase doch einiges abverlangt», sagt Oli Frommenwiler, der in Rorschach daheim ist. Sascha Lüchinger ist eigentlich auch Rorschacher, wohnt aber mittlerweile in Wallisellen.

Beide bezeichnen sich nicht als Topsportler, achten aber schon auf genügend Bewegung und vor allem etwas Kondition. «Im Alter läuft es halt weniger geschmiert als noch in jungen Jahren», schmunzelt Sascha Lüchinger. Beiden gefällt, dass eine Veranstaltung dieser Art wieder nach Rorschach kommt. «Wir haben da ideale Voraussetzungen, den See, die Promenade und das hügelige Vorderland in unmittelbarer Nähe», so Lüchinger. Für beide war aber auch schnell klar, dass der ganz grosse Triathlon über die grosse Distanz für sie kein Thema ist. «Wir starten beim 55,5er. Das heisst für uns 500 Meter Schwimmen, 50 Kilomater Velofahren und 5 Kilometer Rennen», sagt Oli Frommenwiler fast wehmütig. «Der 111er mit ca. 2000 Höhenmetern auf 100 Kilometer ist etwas für geübte Velofahrer mit Rennerfahrung.»

Für beide ist die gegenseitige Unterstützung zentral. «Wir werden jeder für sich an unsere Leistungsgrenze gehen müssen und wahrscheinlich auch ein bisschen darüber hinaus. Ohne etwas Leiden bringen wir diesen Triathlon kaum hinter uns», ist Oli Frommenwiler überzeugt. «Wir freuen uns aber auf diese Herausforderung und wissen, wo es eng wird. Dass es mit dem Schwimmen losgeht, können wir nicht beeinflussen. Aber so richtig geschwommen bin ich seit meiner Schulzeit eigentlich nicht mehr.»

Respekt haben beide auch vor der 50-Kilometer-Rundfahrt mit Start und Ziel beim Würth-Haus in Rorschach. «Die Steigungen sind nicht ohne», sagt Sascha Lüchinger. «Aber da müssen wir halt durch und uns gegenseitig den Berg hochziehen.» Je näher der Starttermin kommt, desto grösser wird die Anspannung bei beiden. Ihr grösster Trumpf am Sonntag: gegenseitig füreinander da sein. Schöner kann man eigentlich den tieferen Sinn des Sportes nicht beschreiben. Und wenn beide dann wirklich miteinander durchs Ziel laufen, dann brauchen sie für die Regeneration etwas Zeit. Nicht viel, denn das gemeinsame Zuprosten auf das Erreichte darf auf gar keinen Fall fehlen.

Res Lerch

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