«Wir sparen uns unnötige Arbeitswege»

Nachgefragt

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Die Abstimmung steht bevor: Diesen Sonntag wird über den Baukredit von 8,7 Millionen Franken für den Umbau des Pflegeheims Pelago entschieden. Geschäftsführerin Ingrid Markart spricht über die grössten Baustellen und eine mögliche Zukunft für die Bewohner.

Wie ist die aktuelle Situation im Pflegeheim für die Mitarbeiter?

Wir haben uns drei Jahre lang auf den Umbau vorbereitet. In dieser Zeit haben wir genau analysiert, was wir verbessern müssen, um den Anforderungen zu entsprechen. Wir sind aufgeregt zu erfahren, ob sich der Aufwand gelohnt hat oder es Änderungen an den Plänen geben wird. Wenn der Baukredit bewilligt wird, sparen sich unsere Mitarbeiter unnötige Arbeitswege. Uns erwarten viele Optimierungen.

Was ist die grösste Baustelle?

Ziemlich alles hinter den Kulissen muss erneuert werden. Die grossen Baustellen sind dabei die Küche, Heizung, Erdbebenertüchtigung und Feuerschutz. Anpassungen an die gesetzlichen Vorschriften sind sehr kostenintensiv. Niemand wird sie auf den ersten Blick sehen. Sichtbar werden der Demenzgarten und die optimierten Räume für Schwerdemente.

Was wird besser, wenn die Vorlage angenommen wird?

Unser Hauptziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der schwer an Demenz erkrankten Menschen. Momentan wohnen sie im vierten Stock und können nicht selbstständig in den Garten. Wir wollen diese Abteilung in den ersten Stock verschieben und ihnen die Möglichkeit bieten, die Nähe zur Natur zu spüren. Diese Art von Bewohner ist zudem nicht gerne alleine. Darum ist ein weiterer Fokus, die Gemeinschaftsräume auszubauen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Hygiene. Momentan wird dreckige und saubere Wäsche über dieselben Wege transportiert. Dies soll optimiert werden. Zudem ist ein logischer Arbeitsprozess in der Küche erschwert. Durch den Umbau gäbe es mehr Erleichterungen für die Mitarbeiter. (liw)