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«Wir beleuchten nur da, wo es auch wirklich nötig ist»

Pilotprojekte Seit 2009 verfolgt die Stadt im Bereich der öffentlichen Beleuchtung verschiedene Pilotprojekte. Ein erstes betrifft die südliche Altstadt und die verschiedenen historischen Gebäude im Klosterbezirk. Mittels sogenannter Altstadtleuchten konnten die Gassen von den Fassaden her beleuchtet werden, wie Urs Etter von den St. Galler Stadtwerken sagt. «Wenn diese nicht ausreichen, können wir die Plätze und Gassen zusätzlich von den Dachtraufen herab beleuchten.»

Im Zentrum eines weiteren Projektes stehen die verschiedenen Treppen, welche die Stadt queren. Das Dohlengässlein diente 2009 als Testobjekt. Heute wird beim Einstieg der Treppe eine Art Torsituation angewandt. Zwei gegenüberliegende Leuchten erhellen den ersten Abschnitt der Treppe. Mittlerweile habe das Beleuchtungsprinzip Schule gemacht und werde bei weiteren Treppen angewandt, sagt Etter.

Auf Lichtemissionen verzichten

Ein drittes Projekt befasst sich mit grossen Plätzen, wie Marktplatz und Bohl, oder dem Bahnhof. Im ersten Fall ist die Entwicklung nach der Ablehnung der Umgestaltung des Marktplatzes ins Stocken geraten. Die Beleuchtung des grossen Bahnhofplatzes wird mit an Seilhänger befestigten Leuchten gewährleistet. «In den Pärken und Fussgängerbereichen sollen Lichtstehlen weitere Akzente setzen», sagt Etter. Bei Sanierungen, Umbauten oder Erweiterungen von öffentlichen Räumen und Strassen werde jeweils im Einzelfall entschieden, welches Lichtprinzip zum Tragen komme, sagt Etter. «Die Beurteilung kann nie losgelöst von den baulichen Rahmenbedingungen erfolgen.»

Im Lichtkonzept von 2010 wurde ausserdem die Absicht geäussert, an gewissen Orten ganz auf Beleuchtung zu verzichten. Etwa da, wo künstliches Licht nicht nötig oder schädlich für die Umwelt ist. Ein solcher Versuch wurde im Peter und Paul unternommen, musste jedoch nach starker Opposition von Bewohnern wieder abgebrochen werden. «Grundsätzlich gilt, dass wir gerade in naturnahen Gebieten möglichst auf Lichtemissionen verzichten wollen.» Dies müsse jedoch immer im Konsens mit den Anwohnern geschehen. Im Stadtpark verzichte man nach Mitternacht schon länger auf die Beleuchtung von wenig frequentierten Wegen.

An der Demutstrasse, die einen naturnahen Raum durchquere, arbeite man seit 2014 mit einem dynamischen Beleuchtungssystem. Um Energie zu sparen, läuft die LED-Beleuchtung nur dann auf voller Leistung, wenn Autos von den Detektoren erfasst werden. Danach wird das Licht wieder reduziert. «Wir beleuchten nur, wenn es auch wirklich nötig ist», sagt Etter. (maf)

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