Winterthur twittert bereits

Nicht nur St. Gallen, auch andere Schweizer Städte haben die Bedeutung der Social Medias erkannt. Winterthur etwa, von der Grösse her vergleichbar mit St. Gallen, hat bereits auf der Homepage einen Link auf Twitter installiert.

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Nicht nur St. Gallen, auch andere Schweizer Städte haben die Bedeutung der Social Medias erkannt. Winterthur etwa, von der Grösse her vergleichbar mit St. Gallen, hat bereits auf der Homepage einen Link auf Twitter installiert. «Etwa 300 Abonnenten erhalten via Twitter Informationen der Stadt», sagt Christoph Zech, Leiter E-Government der Stadt Winterthur. Die Stadt überlege sich auch, mit einem eigenen Profil auf Facebook präsent zu sein.

Einzelne, vor allem kulturelle Winterthurer Institutionen sind bereits integriert, das Theater oder das Naturmuseum etwa.

In Luzern wurde im Sommer eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die sozialen Medien voranzubringen. «Es ist für öffentliche Verwaltungen entscheidend, auf Facebook und Twitter präsent zu sein», betont Niklaus Zeier, Kommunikationschef der Stadt Luzern. Bis Ende November will die Innerschweizer Metropole auf Facebook ein eigenes Profil erstellen. «Wir wollen die Jungen erreichen und den Dialog mit der Bevölkerung ermöglichen», erklärt Zeier.

Die Online-Portale seien nötig, um mit Gruppierungen in Kontakt zu treten, die man sonst fast nicht erreiche.

In Schaffhausen ist derzeit nur das Stadttheater als Pilotversuch auf Facebook. Die Stadtverwaltung selbst hat bezüglich Social Medias noch keine konkreten Pläne, wie Stadtschreiber Christian Schneider sagt. (ybu)