Wintereinbruch folgt auf Martini- sömmerchen

REGION. Der dritte Herbstmonat ist in jüngster Zeit wärmer, trockener und sonniger geworden. Die Temperaturen sind rasant rückläufig. Nun setzt der grosse Laubfall ein, der letzte Mais wird geerntet. Es ist Spätherbst. Das Niederschlagsrisiko ist zunächst gering.

Drucken
Teilen

REGION. Der dritte Herbstmonat ist in jüngster Zeit wärmer, trockener und sonniger geworden. Die Temperaturen sind rasant rückläufig. Nun setzt der grosse Laubfall ein, der letzte Mais wird geerntet. Es ist Spätherbst. Das Niederschlagsrisiko ist zunächst gering. In die ersten Novembertage fällt meist das Martinisömmerchen, die letzte milde Wetterlage vor dem Winter. Im Bodenseegebiet heisst dies mehrheitlich trockenes und ruhiges Wetter, aber es zeigt sich oft Nebel oder Hochnebel, und dadurch scheint kaum die Sonne. Sie bringt es nur noch auf durchschnittlich zwei Stunden pro Tag. Die Temperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad.

Erster Schnee zu erwarten

Mitte Monat sind die Feldarbeiten abgeschlossen, die Ernte ist eingebracht, die Felder sind kahl, es wird bereits frühwinterlich. Die Temperaturen liegen entsprechend tief. In dieser Dekade tauchen im langjährigen Durchschnitt zwei Morgenfröste auf. Die Niederschlagstätigkeit steigt auf rund 40 Prozent an. Der erste Schnee ist zu erwarten. Die Winde nehmen zu, so geht die Nebelproduktion deutlich zurück. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und 9 Grad. Ende November ist vorwinterliches Wetter. Die Temperaturen kriechen um den Gefrierpunkt oder leicht darüber. Die Fröste häufen sich. Etwa jeden zweiten Tag sinkt das Thermometer am Morgen unter die Frostmarke. Die Niederschlagsbereitschaft wird aber geringer. Die Sonne scheint nur noch sehr selten und kurz. Es tauchen wieder vermehrt feuchtkalte Nebel auf und das Thermometer bewegt sich zwischen 0 und 6 Grad. (cf)

Aktuelle Nachrichten