Wintereinbruch am Monatsende

SEEREGION. Der November ist in den letzten Jahren erheblich wärmer, trockener und sonniger geworden. In die ersten Novembertage fällt meist das «Martinisömmerchen». Im Bodenseegebiet bedeutet dies mehrheitlich trockenes und ruhiges Wetter, aber es zeigt sich oft auch Nebel oder Hochnebel.

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SEEREGION. Der November ist in den letzten Jahren erheblich wärmer, trockener und sonniger geworden. In die ersten Novembertage fällt meist das «Martinisömmerchen». Im Bodenseegebiet bedeutet dies mehrheitlich trockenes und ruhiges Wetter, aber es zeigt sich oft auch Nebel oder Hochnebel. Die Sonne scheint am Nachmittag nur noch durchschnittlich zwei Stunden pro Tag.

Mitte Monat liegen die Temperaturen entsprechend tief. Bereits jeder vierte Tag bringt am Morgen Frost. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt kräftig an auf 40 Prozent. Die Winde nehmen zu, damit geht die Nebelproduktion deutlich zurück.

Ende November fällt am Bodensee meist der erste Schnee oder die ersten nassen Schneeflocken. Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt oder leicht darüber. Die Fröste häufen sich. Das Thermometer sinkt jeden zweiten Tag unter die Nullgradmarke. Die Niederschlagsbereitschaft wird Ende des Monats aber geringer. Die Bewölkung nimmt weiter zu, die Sonne scheint nur noch sehr selten und kurz. Es tauchen wieder vermehrt feuchtkalte Nebel auf. (cf)

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