Winkeln trotz grossem Kampf mit Cup-Aus

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Fussball Der FC Winkeln ist nach einer 2:5-Niederlage bei Timau Basel aus dem Schweizer Cup ausgeschieden. Bereits in der sechsten Minute erzielte das Heimteam das 1:0. In der 16. Minute glich Simon Hofstetter mit einer schönen Einzelleistung zum 1:1 aus. Bereits in der 29. Minute ging das Heimteam aber wiederum in Führung. Winkelns Goalie Nico Schäppi zeigte einige tolle Paraden und verhinderte einen grösseren Rückstand. Mit dem 2:1 ging es in die Pause.

Winkelns Trainer Thomas Koller schien die richtigen Worte in der Pause gefunden zu haben. Die Mannschaft begann sehr kampfstark und übernahm das Zepter. Die Heimmannschaft war mit ihren schnellen und trickreichen Stürmern in den Kontern jedoch jederzeit sehr gefährlich. In der 68. Minute glich Roger Kobler nach wunderschönem Zuspiel von Luca Roelli zum umjubelten 2:2 aus. Das Spiel war lanciert. Die Heimmannschaft war geschockt. Es spielte nur die Mannschaft aus Winkeln. In der Schlussviertelstunde besass die Winkler Mannschaft einige Chancen, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, nutzte diese aber nicht. So ging es in die Verlängerung.

Umstrittener Handspenalty führt zur Entscheidung

In der 95. Minute wurde ein Schuss von Timau Basel mit der Hand durch Joel Ehrbar abgelenkt. Ob die Hand zum Ball ging, war leider nicht ersichtlich. Schiedsrichterin Sandra Strub entschied auf Penalty. Mehdi Boumaiza liess sich diese Chance nicht entgehen. Dann kam es, wie es kommen musste. Winkeln entblösste die Verteidigung und stürmte vehement nach vorne. Die Basler liessen sich diese Konterchancen nicht entgehen und erzielte noch weitere zwei Tore zum schlussendlich etwas zu hohen 5:2 Heimsieg. Die St. Galler können wiederum für sich in Anspruch nehmen, eine tolle und engagierte Partie gezeigt zu haben. Diese Moral wird nötig sein, um sich in der 2. Liga interregional aus einer misslichen Lage zu befreien. Winkeln liegt mit nur sechs Punkten auf dem letzten Platz. (ugr)