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WILD: Das Risiko einen Rothirsch zu überfahren steigt - so reagieren Autofahrer richtig

Weil in der Höhe viel Schnee liegt, suchen Rothirsche im Tal nach Futter und überqueren die Strasse an unerwarteten Stellen. In der Nähe von Mels kam es bereits zu zwei Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht.
In Mels begingen zwei Autofahrer nach einem Wildunfall Fahrerflucht. (Bild: DPA)

In Mels begingen zwei Autofahrer nach einem Wildunfall Fahrerflucht. (Bild: DPA)

Und plötzlich steht ein Hirsch auf der Strasse. Der Unfäll lässt sich nicht mehr verhindern. Was nun? Das verletzte Tier liegen lassen und davon fahren oder die Polizei rufen? Zwei Autofahrer entschieden sich kürzlich in der Nähe von Mels für die Fahrerflucht.

Das ist bei einem Wildunfall zu tun

Damit machten sich die unbekannten Fahrer strafbar, wie die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. "Wer einfach weiterfährt muss ausserdem damit rechnen, dass die Versicherung einen allfälligen Schaden nicht zahlt." Wildunfälle müssen sofort der Polizei (Telefon 117) gemeldet werden. Der zuständige Jäger werde dann automatisch aufgeboten. Zudem solle man sich auf keinen Fall dem angefahrenen Wildtier nähern.

Weil Wildtiere wie Rothirsche im Winter ihre gewohnten Wege verlassen, ist das Risiko von Unfällen in der kalten Jahreszeit grösser. In der Höhe liegt derzeit so viel Schnee, das die Tiere im Flachland nach Futter suchen. Entlang der Strassen bewegen sie sich, um Salz zu lecken. Tauchen die Wildtiere an unterwarteten Orten auf, könne es zu gefährlichen Situationen kommen, heisst es in der Mitteilung. "Autofahrer sind deshalb gebeten, ihre Fahrweise anzupassen und aufmerksam zu sein, besonders in der Dämmerung."

Auch Spaziergänger sollen aufpassen

Spaziergänger und Hündeler sollen gemäss Staatskanzlei zudem auf den Waldwegen bleiben und Hunde nicht im Wald frei laufen lassen. Rothirsche würden sehr empfindlich auf Störungen reagieren und auf der Flucht zum einen sehr viel Energie verbrauchen. Zum andern steige das Risiko für Unfälle, wenn die Tiere in ihrer Panik auf Autobahnen, Strassen oder Schienen geraten würden. (sk/mha)

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