Wiener Band spielt im Treppenhaus

Die Band «Wanda» tritt morgen abend im Treppenhaus auf. Ihr Débutalbum «Amore» ist auf Anhieb an der Spitze der Österreicher Charts gelandet. Frontmann Marco Michael Wanda spricht über den plötzlichen Erfolg und Rorschach.

Marco Oehler
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Herr Wanda, waren Sie schon einmal in Rorschach?

Marco Michael Wanda: Nein. Aber wir haben am 20. November erstmals in der Schweiz gespielt. Wir wurden in Zürich im «Gonzo» frenetisch empfangen. Ich hoffe, dass das in Rorschach auch der Fall sein wird.

Im Treppenhaus erwartet Sie ein kleineres Publikum. Stört Sie das?

Wanda: Wir versuchen an allen unseren Konzerten dieselbe intime Atmosphäre herzustellen. Sei das mit 50 oder 2000 Besuchern. Wir freuen uns auf den Auftritt.

Wie erzeugen Sie diese Atmosphäre?

Wanda: Bei unseren ersten Auftritten in Wien kam ein Kultfeeling auf. Wir spielen an den heutigen Konzerten die Songs noch genau gleich, und so ist auch dieses Feeling geblieben.

Schreiben Sie alle Songs selbst?

Wanda: Ja, das tue ich. Es kommt aber vor, dass ich eine Schreibblockade habe. Dann suche ich mir Hilfe in der Band.

Wie haben Sie die Bandmitglieder kennengelernt?

Wanda: Ganz unspektakulär in Proberäumen, Cafés oder, wie bei unserem Gitarristen, im Taxi. Es war aber oft mit einer durchzechten Nacht verbunden.

Hat sich durch Ihren Erfolg etwas verändert?

Wanda: Nicht viel. Wir verdienen mehr Geld. Geld war aber nie der Grund, Musik zu spielen.