Wieder «Messe am See», aber nun in Arbon

arbon. Die Arboner Frühlingsmesse wird nicht mehr sein, wie sie bisher war. Gemäss Jörg Freundt, seit 2003 Präsident der Messe, wird sich im kommenden Jahr vieles verändern: Das ganze Konzept, der Name und der Auftritt, Saal- und Zelteinteilung und auch Dauer und Daten der Messe werden überdacht.

Merken
Drucken
Teilen

arbon. Die Arboner Frühlingsmesse wird nicht mehr sein, wie sie bisher war. Gemäss Jörg Freundt, seit 2003 Präsident der Messe, wird sich im kommenden Jahr vieles verändern: Das ganze Konzept, der Name und der Auftritt, Saal- und Zelteinteilung und auch Dauer und Daten der Messe werden überdacht. Gemäss Freundt ist es wichtig, sich nicht vor lauter Traditionen festzufahren, sondern einen neuen Auftritt zu lancieren. Die «neue Messe» soll mehr als eine Gewerbemesse in Arbon werden und soll sich auch regional öffnen.

Deshalb der neue Name «Messe am See» (so hiess die aufgegebene regionale Gewerbemesse in Rorschach), der von den Ausstellern als pfiffig gelobt wurde. Auf die Frage, ob sich die Dreitage-Präsenz etabliert habe oder auch die Ausstellungsdauer geändert werde, antwortete Freundt: «Diese Frage hat uns beschäftigt. Wir haben nachgedacht und kamen zum Schluss, schon ab dem Jahr 2011 die Ausstellung von Mittwoch bis Sonntag zu öffnen – also um zwei Tage zu verlängern. Das räumt uns attraktive neue Möglichkeiten ein und lässt uns neue Aussteller gewinnen.»

Aufgrund der höheren Ausgaben führt man die Messe am See ab 2011 nur noch alle zwei Jahre durch. So bestehe für die Messefreunde die Möglichkeit, neuen Schnauf zu gewinnen und das Budget könne sich erholen.

Eines ist sicher: Diese Messe als Publikumsmagnet wird auch weiterhin zehn Tage nach dem Auto-Salon Genf durchgeführt. Bleibt abzuwarten, wie sich das Ganze verändert, denn trotz gleichbleibenden Datums werde «kein Baustein dort liegen bleiben, wo er einmal war». (hz)