Wieder eine kalte Dusche für den FC Abtwil-Engelburg

Abtwil-Engelburg verpasst auch gegen Aufsteiger Tobel den ersten Sieg der neuen 2.-Liga-Saison. Nach dem 2:4 rutschen die St. Galler ans Tabellenende der Gruppe 2.

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FUSSBALL. Es regnete in Strömen, als der Schiedsrichter das Spiel anpfiff. Das Terrain war extrem tief. Immer wieder rutschten die Spieler aus und schnell wurde ersichtlich, dass ein Sieg nur über den Kampf zu holen ist.

Wie in bislang jeder Partie der neuen Saison geriet Abtwil-Engelburg auch diesmal früh in Rückstand. Avdiljsamed Sacipi erwischte Goalie Daniel Manser mit einem Flachschuss in der nahen Ecke – und weckte damit die Abtwiler aus dem Tiefschlaf. Es war Captain Martin Osterwalder, der das Spiel mit zwei Toren innerhalb von wenigen Minuten drehte. Nun hatten die St. Galler das Geschehen im Griff. Doch praktisch mit dem Pausenpfiff glich Sven Strebel völlig unverhofft für die Thurgauer aus.

Dieser Gegentreffer warf die Abtwiler aus der Bahn. Sie hatten in der zweiten Halbzeit zwar noch mehr Ballbesitz, kamen aber nur einmal richtig gefährlich vors Tor, als Osterwalder in der 56. Minute mit der Hand zur vermeintlichen Führung traf. Nach einer Stunde erzielte Strebel einen weiteren Treffer und ebnete mit dem 3:2 den Weg zum Sieg für Tobel-Affeltrangen. Nach fünf Spielen steht Abtwil-Engelburg mit nur zwei Punkten am Tabellenende. Der Druck auf das Team nimmt weiter zu. Denn für den Klassenerhalt braucht es eine Steigerung. (scha)