Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wieder deutlich besser als das Budget

Ertragsüberschuss Die Rechnung 2016 der Stadt St. Gallen schliesst bei einem Gesamtaufwand von 572,8 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 5,8 Millionen Franken ab. Allerdings hält der Stadtrat den Ertragsüberschuss bewusst klein, indem er dem Stadtparlament heute Abend beantragt, zwölf Millionen Franken als Einlagen in Sonderfinanzierungen zu verbuchen. Fünf Millionen Franken sollen für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes zurückgestellt werden, sieben Millionen Franken als erste Tranche für die Sanierung des Kunstmuseums als Teil der Strategie «Drei Museen – drei Häuser». Ohne diese Sonderfinanzierungen läge der Ertragsüberschuss bei 17,8 Millionen Franken, was einer Besserstellung gegenüber dem Voranschlag von 24,1 Millionen Franken gleichkommt. Dass die Rechnung deutlich besser ausfällt als das Budget – das ist in der Stadt St. Gallen der Normalfall: 2015 schloss die Rechnung um 32 Millionen Franken besser ab als der Voranschlag, 2014 waren es 30 Millionen Franken mehr und schon 2013 war die Rechnung 12 Mil­lionen Franken besser als erwartet. Das weckt bei den bürgerlichen Parteien zum Teil Begehrlichkeiten nach einer Senkung des Steuerfusses, der seit einigen Jahren bei 144 Punkten verharrt.

Mehr Steuern eingenommen als erwartet

Was führte im vergangenen Jahr zu Besserstellung? Im Wesentlichen waren es höhere Steuererträge. Sie lagen mit 267,1 Millionen Franken über dem Vorjahreswert und auch 7,3 Millionen Franken über dem budgetierten Betrag. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen gab es keine grosse Abweichung vom Budget, dafür bei den Nachzahlungen; sie lagen 4,6 Millionen Franken über dem Wert im Voranschlag. Auch bei den Unternehmenssteuern gingen 4,6 Millionen Franken mehr ein als erwartet, insgesamt 41,8 Millionen Franken.

Die Stadt St. Gallen hat aber nicht nur mehr Geld eingenommen als erwartet, sie hat da und dort auch weniger ausgegeben als budgetiert, beispielsweise beim Personal- und beim Sachaufwand.

Investiert hat die Stadt im vorigen Jahr 60,2 Millionen Franken. Davon hat sie 42,9 Millionen selber finanziert, was einen Eigenfinanzierungsgrad von 87,8 Prozent darstellt. (dwi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.