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Wie ein Aufsteiger für Furore sorgt

Die Frauen 1 des Handballclubs Goldach-Rorschach überraschen weiter. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel liegt der Aufsteiger in der 1.-Liga-Gruppe 1 ungeschlagen an der Spitze.
Res Lerch
Mireille Klement (links) und Rea Morgenegg. (Bild: Res Lerch)

Mireille Klement (links) und Rea Morgenegg. (Bild: Res Lerch)

In ihrer Gruppe spielen sechs Mannschaften, eingeteilt nach geographischen Kriterien, bis Weihnachten eine Doppelrunde, also zehn Spiele. Die Ränge 1 und 2 qualifizieren sich für die Finalrunde, die Ränge 3 bis 6 spielen in zwei Gruppen die Abstiegsrunde. Kurz vor Halbzeit dieser Runde darf man also durchaus behaupten, dass den Handballerinnen des HC Goldach-Rorschach der Saisonstart überraschend gut gelungen ist.

Mitverantwortlich für diesen tollen Start des Aufsteigers sind Mireille Klement und Rea Morgenegg, die aber von Beginn weg festgehalten haben möchten, dass die ganze Mannschaft diese Erfolge realisiert. Mireille Klement freut sich, dass es momentan so gut läuft. «Es ist uns gelungen, sechs Neuzuzügerinnen schnell in die Mannschaft zu integrieren und auch in der neuen Zusammensetzung als Team aufzutreten. Das ist sicher ein Teil, weshalb es uns zurzeit so gut läuft», sagt sie und fügt an, dass sie alle eigentlich viel Respekt vor dem Abenteuer «1. Liga» hatten und trotzdem unbelastet in die Saison gestiegen sind.

Für Rea Morgenegg ist das Team der Schlüssel zum Erfolg. «Wir sind zusammen stark, und alle wissen, dass es alle braucht, um zu gewinnen», sagt die Flügelspielerin, die auch als Mannschaftsführerin figuriert. In der 2. Liga standen wir zudem unter Druck, und die Siege wurden von uns erwartet. Das ist jetzt hier in der 1. Liga anders. Und ganz wichtig ist auch die Tatsache, dass wir gemeinsam Freude am Spiel haben.»

Die Startphase zur aktuellen Meisterschaft hat auch bei Trainer Roger Bertschinger Spuren hinterlassen. «Als Aufsteiger bin ich natürlich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden und sehe auch, was alles dahinter steckt. Alle Spielerinnen und der Verein investieren viel Zeit, Engagement und auch Ehrgeiz. Dies sind die Faktoren des Erfolgs. Alle Personen ziehen gemeinsam am Ziel Ligaerhalt. Die Spielerinnen sind unersättlich und wollen sich immer weiter entwickeln», sagt er und blickt auch realistisch nach vorn. «Ich traue meiner Mannschaft sehr viel zu.»

Gegen NLB-Team nur knapp verloren

Dies sah man auch beim Cupspiel gegen Spono Eagels 2 von Nottwil. Da ist es dem Team eine Woche vor Meisterschaftsbeginn gelungen, gegen die 2. Mannschaft des Schweizer Meisters, welche selber in der Nationalliga B spielt, eine hervorragende Leistung abzurufen. Eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied gegen einen so hochkarätigen Gegner ist eigentlich fast wie ein Sieg. «Wenn wir weiter hart und gezielt arbeiten, werden wir den Ligaerhalt sicher erreichen. Vielleicht reicht es sogar für mehr. Wir nehmen jetzt Spiel für Spiel und geniessen auch diesen Fortschritt, den Spielerinnen und Verein in den letzten Jahren gemacht haben.»

Am Wochenende haben die Damen 1 des HC GoRo spielfrei. Am 22. Oktober empfangen sie Yellow Winterthur, und am 29. Oktober kommt es zum Spitzenspiel gegen den HC Arbon. Beide Partien beginnen um 20 Uhr und werden in der Wartegghalle in Goldach ausgetragen. Mit dabei werden Mireille Klement und Rea Morgenegg sein. Während sich Mireille Klement auch darüber freut, als Teamälteste im Herbst ihrer Sportkarriere noch 1. Liga spielen zu dürfen, wird Rea Morgenegg vor allem auch darauf achten, dass die Spielerinnen wirklich als Team und hochkonzentriert auftreten. Der Rest passiert dann auf dem Feld.

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