Wie der Stadtrat unter Zeitdruck sparen will

GOSSAU. Sparen ist angesagt, auch in Gossau. Die Stadt befindet sich wie andere Gemeinden der Region in einer finanziell schwierigen Lage. «Unabdingbar ist, dass schnell wirkungsvolle Massnahmen ergriffen werden, um den angespannten Stadthaushalt zu entlasten.

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GOSSAU. Sparen ist angesagt, auch in Gossau. Die Stadt befindet sich wie andere Gemeinden der Region in einer finanziell schwierigen Lage. «Unabdingbar ist, dass schnell wirkungsvolle Massnahmen ergriffen werden, um den angespannten Stadthaushalt zu entlasten.» Dies schreibt FDP-Stadtparlamentarier Hanspeter Fröhlich in einer Einfachen Anfrage an den Stadtrat. Darin geht es um das Projekt «Aufgaben- und Leistungsüberprüfung 2013», für das der Stadtrat dem Parlament am 8. Januar einen Kreditantrag über 120 000 Franken gestellt hat. Das Parlament hat den Kredit nicht direkt gutgeheissen, sondern das Geschäft der GPK zugewiesen. «Um keine Zeit zu verlieren, wäre es auch möglich gewesen, den im Grundsatz unbestrittenen Kredit freizugeben und die GPK von Beginn weg ins Projekt einzubinden», schreibt Fröhlich. Nun könne der Kredit frühestens in der März-Sitzung des Parlaments gutgeheissen werden. Erste zählbare Resultate des Projekts könnten im September vorliegen.

Fröhlich will vom Stadtrat darum wissen, wie er den verbindlichen Auftrag des Parlaments, ein Entlastungsprogramm mit Wirkung ab 2014 vorzulegen, unter diesen zeitlichen Voraussetzungen frist- und auftragsgerecht erfüllen wird. (pd/cor)

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