Wichtige Projekte stehen an

WALDKIRCH. An der Vorversammlung der Bürgerversammlung gab es Wortmeldungen zur Erneuerung der Schulanlage Breite und zur Sanierung der Dorfstrasse. Gegenwehr ist dennoch nicht zu erwarten.

Angelina Donati
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In diesem Jahr stehen in Waldkirch grosse Projekte an. Die Bedeutung dieser Geschäfte war wohl der Grund, weshalb sich die Aula des OZ Bünt am Dienstagabend bis fast auf den letzten Platz füllte. Etwa 80 Einwohner hörten sich die Erläuterungen des Gemeinderates an – viel mehr als in anderen Jahren, sagte Gemeindepräsident Franz Müller.

Schule an einem Standort

Eines der Projekte ist die Gesamterneuerung der Schulanlage Breite. In einer ersten groben Kostenschätzung wird mit 11 Millionen Franken gerechnet, um einen Baukomplex zu erstellen, der dem heutigen Schulbedarf entspricht. Der Kindergarten Steig und auch die Primarschule Breite sind sanierungsbedürftig, wie Schulratspräsident Andreas Bolzern erläuterte. Die Idee, nun alle zwölf Klassen am Standort Breite zusammenzuführen, scheint bei der Bevölkerung Anklang zu finden. Am Dienstag gab es zwar Wortmeldungen – bei keiner wurde das Projekt aber grundsätzlich abgelehnt.

An der Bürgerversammlung am kommenden Montag befinden die Einwohner über einen Projektierungskredit von 270 000 Franken. Bis Ende Jahr soll dann die Wahl auf ein Architekturbüro gefallen sein, das den Neubau umsetzt. Mit dem Baubeginn wird voraussichtlich 2017 oder 2018 gerechnet.

Mehr Sicherheit für Fussgänger

Ein «grosser Brocken» ist auch die Sanierung der Dorfstrasse in Waldkirch, zumal sich die Arbeiten im Bereich von 1,1 Millionen Franken bewegen. Dadurch wird denn auch eine Urnenabstimmung nötig. Eine Sanierung des Strassenabschnittes von knapp 300 Metern Länge sei unumgänglich, sagte Franz Müller. Es handle sich um den Abschnitt zwischen dem Kreisel St. Pelagibergstrasse bis zum Dorfcafé. Da die Arbeiten ohnehin verrichtet werden müssen, soll die Strasse zudem optisch leicht aufgewertet werden. Was lediglich einen Bruchteil der gesamten Projektkosten ausmache, versicherte der Gemeindepräsident.

Um die Sicherheit der Fussgänger zu erhöhen, seien eine Linienführung mit mehr Ecken, eine weniger breite Fahrbahn, ein farbiger Belag im Zentrum und die Bepflanzung von Bäumen geplant. Präsentiert wurde das Projekt durch Markus Brühwiler der Brühwiler AG, dem ausführenden Unternehmen. Sogleich meldeten sich einige Einwohner mit Bedenken bezüglich der Sicherheit zu Wort. Anmerkungen, die laut Franz Müller in die Detailplanung des Projektes aufgenommen werden.