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Wetter hat Einfluss auf Zuschauerzahl

Bei den letzten beiden Heimspielen des FC St. Gallen gegen Thun und Lugano kamen weniger als 11 000 Zuschauer in die AFG Arena. Morgen Samstag um 20 Uhr gastieren die Grasshoppers in der Ostschweiz. Es ist Schneefall angesagt. Daniel Last, Medienchef des Fussball-Clubs St.
Daniel Wirth
Daniel Last, Medienchef, FC St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Daniel Last, Medienchef, FC St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Bei den letzten beiden Heimspielen des FC St. Gallen gegen Thun und Lugano kamen weniger als 11 000 Zuschauer in die AFG Arena. Morgen Samstag um 20 Uhr gastieren die Grasshoppers in der Ostschweiz. Es ist Schneefall angesagt. Daniel Last, Medienchef des Fussball-Clubs St. Gallen, sagt, das Wetter sei ein Faktor, der sich auf die Zuschauerzahlen auswirke.

Herr Last, wie stark wirken sich die momentanen Temperaturen auf die Zuschauerzahlen aus?

Das Wetter spielt sicher eine ganz wichtige Rolle. Es ist angenehmer, sich bei 20 Grad Celsius ein Fussballspiel im Stadion anzusehen als bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Zuschauerzahl in der Arena wird aber auch beeinflusst von der Attraktivität des Gegners, der Anspielzeit und von Veranstaltungen, die gleichzeitig laufen. Bei Spielen gegen den FC Thun haben wir immer wenige Zuschauer. Die genauen Gründe dafür kennen wir jedoch nicht.

Für morgen sagen die Meteorologen Schneefall bis in die Niederungen voraus. Ab welcher Schneemenge droht die Absage eines Matches?

Das lässt sich nicht sagen. Entscheidend ist, ob das Terrain gefroren ist oder nicht, ob der Schnee kurz vor dem Anpfiff fällt oder weit voraus. Wir beobachten die Entwicklung genau.

Was ist besser: Gefrorener oder aufgeweichter Boden?

Ganz klar: Gefrorener Boden. Dann kann der Rasen im Idealfall mit einem Traktor vom Schnee befreit werden. Ist der Boden weich, muss der Schnee mit Schaufeln abgetragen oder er kann gar nicht vernünftig geräumt werden.

Wer entscheidet, ob ein Spiel angepfiffen wird oder nicht, und welche Kriterien geben da den Ausschlag?

Ein Inspizient der Swiss Football League prüft den Platz, je nach Wetterlage, schon einen Tag vor dem Spiel zum ersten Mal. Oft kann dann ein Match – so geschehen in Sion – früh abgesagt werden. Ob eine Partie kurzfristig abgesagt wird, entscheidet der Schiedsrichter bei der Platzbegehung. Grundsätzlich darf auf Schnee gespielt werden. Wichtigstes Kriterium beim Entscheid des Unparteiischen ist die Gesundheit der Spieler.

Früher im «Espenmoos» war der FC St. Gallen bei Spielen auf Schnee im Vorteil. Und heute?

Die Mannschaft trainiert heute nicht mehr auf Schnee. Der Vorteil dürfte, wenn überhaupt, im mentalen Bereich liegen. (dwi)

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