Wettbewerb ums letzte Land

GOLDACH. Das letzte Bauland in Goldach wird verkauft. Um ein hochwertiges Resultat zu gewährleisten, entscheidet ein Studienwettbewerb über die Gestaltung von zwei Mehrfamilienhäusern.

Jolanda Riedener
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An der Untereggerstrasse, unmittelbar nach dem Rebberg, verkauft die Politische Gemeinde Goldach 15 000 Quadratmeter Bauland. (Bild: Rudolf Hirtl)

An der Untereggerstrasse, unmittelbar nach dem Rebberg, verkauft die Politische Gemeinde Goldach 15 000 Quadratmeter Bauland. (Bild: Rudolf Hirtl)

Mit der geplanten Überbauung Sonnental wird das letzte Bauland mit rund 15 000 Quadratmetern in Goldach verkauft. Der Parzellenverkauf des Baulands der Gemeinde Goldach wird derzeit vorbereitet, wie der Gemeinderat mitteilt. Mit dem Bau der Erschliessungsstrasse zu den Liegenschaften soll im nächsten Jahr begonnen werden. Die Strasse soll von der Untereggerstrasse mit einer Brücke über den offengelegten Bach führen und die Einfamilienhäuser erschliessen. Die Pläne der Erschliessungsstrasse werden im Herbst aufgelegt. Zusätzlich sei ein geplanter Fussweg in Richtung Vitaparcours mit den Eigentümern in Abklärung.

Verkauf beschert satten Gewinn

«Steht die Erschliessungsstrasse, kann die Parzellierung definitiv erstellt werden», sagt Richard Falk, Gemeinderatsschreiber in Goldach. Dann können auch die 16 Grundstücksflächen von 542 bis 1124 Quadratmetern verkauft werden. Nebst der Überbauung im Grünhof, wo noch Einsprachen hängig sind, stellt das Gebiet Sonnental das letzte verfügbare Bauland in Goldach dar. Entsprechend begehrt dürften die Parzellen, teilweise mit Seesicht, sein. «Die Liegenschaften sind im höheren Preissegment angesiedelt», sagt Falk. Der Gemeinderat erwarte aus dem Verkauf folglich einen hohen Gewinn, den es nachhaltig einzusetzen gelte. Wie genau, wird an der Bürgerversammlung vorgestellt.

Wettbewerb ausgeschrieben

Zusätzlich zu den Einfamilienhausparzellen sind an der Hanglage entlang der Untereggerstrasse zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Ein Studienwettbewerb soll die Gestaltung der Überbauung sicherstellen. Die Kriterien für den Wettbewerb werden noch ausgearbeitet. Eine Interessentenliste existiere bereits, wobei sich weitere Interessenten bei der Gemeinde Goldach melden können. Die qualifiziertesten vier bis sechs Unternehmen werden eingeladen, ihre Entwürfe vorzulegen. «Da die Projektgruppen auch einen Investor an der Hand haben müssen, kann das Siegerprojekt gleich umgesetzt werden», sagt Falk. Mit dem Baubeginn rechne man im Frühjahr 2016.