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Wettbewerb für Schulhaus läuft

105 Architekturbüros haben sich für die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Breite in Waldkirch gemeldet. Davon wurden 15 ausgewählt. Sie haben nun den Sommer über Zeit, ein entsprechendes Bauprojekt auszuarbeiten.
Manuela Bruhin
In den Räumen des Schulhauses Breite in Waldkirch sollen künftig Primarschule und Kindergarten an einem Standort vereint werden. (Archivbild: Urs Bucher)

In den Räumen des Schulhauses Breite in Waldkirch sollen künftig Primarschule und Kindergarten an einem Standort vereint werden. (Archivbild: Urs Bucher)

WALDKIRCH. In der Schullandschaft in Waldkirch stehen in naher Zukunft wichtige Sanierungsprojekte an. Sowohl beim Schulhaus Breite als auch beim Kindergarten Steig sehen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. Einerseits fehlt es an Räumen, andererseits hätten sich auch die Bedürfnisse geändert, sind sich die Verantwortlichen einig. Gerade beim Kindergarten Steig ist die Lage besonders prekär. «Wenn es im Winter Minustemperaturen gibt, können die Räume im alten Gebäude nicht mehr als auf 15 Grad aufgeheizt werden», erklärt Schulratspräsident Andreas Bolzern.

Einige Herausforderungen

Bereits im Frühling sagten die Stimmbürger Ja zu einem Projektwettbewerbskredit. Bis im Mai meldeten sich schliesslich 105 Architekturbüros, für ein Referenzprojekt wurden in der Folge 15 ausgewählt. Drei junge Berufsleute sowie zwölf gestandene Büros haben nun über den Sommer Zeit, ein Projekt auszuarbeiten. Vor einigen Tagen erhielten sie die Möglichkeit, das Schulhaus Breite vor Ort zu besichtigen. Denn eines ist bereits jetzt klar: Ein ausgewähltes Projekt muss flexibel sein und viele Bedürfnisse abdecken. «Die Herausforderung wird sein, die Primarschule und den Kindergarten an einen Standort zu vereinen», so Bolzern. Eine räumliche Trennung sei wichtig, die Räume müssten zudem multifunktional sein. So sollte beispielsweise ein Gruppenraum in ein Musikzimmer umgestaltet werden können. Auch die Abläufe müssen laut Bolzern zweckmässig sein, weitere energetische Vorschriften seien zu beachten.

Abstimmung Frühling 2016

Währenddessen ist auch der Schulrat gefragt. Denn noch muss geklärt werden, wie der Schulbetrieb während einer Umbauphase ablaufen wird. «Wir sind derzeit daran, verschiedene Möglichkeiten abzuklären», sagt Andreas Bolzern. Container wären ein weiterer Kostentreiber, sind aber vermutlich nicht zu verhindern. Grob geschätzt werden die Sanierungskosten auf rund elf Millionen Franken – es komme aber auf das Siegerprojekt an. Im November entscheidet die Jury darüber, damit voraussichtlich im Frühling 2016 darüber abgestimmt werden kann.

Die bisherigen Rückmeldungen seitens der Bevölkerung seien mehrheitlich positiv ausgefallen. Im letzten Jahr habe man viel Wert auf einen grossen Informationsfluss gelegt. Bolzern: «Ich denke, wir konnten die Stimmbürger abholen.» Kritische Stimmen seien nicht zu vermeiden und hätten ebenfalls ihre Berechtigung. Da in den vergangenen Jahren immer wieder in Sanierungen investiert wurde, zweifelten einige einen Neubau an. Für die Verantwortlichen ist aber klar: Es führt kein Weg daran vorbei. Bolzern: «Die Zweckmässigkeiten der Räume sind nicht mehr gegeben. Wir streben eine gerechte Lösung für alle Bedürfnisse an.»

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