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Weshalb der japanische Einfluss?

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts währte die 200 Jahre andauernde Isolationspolitik Japans. 1854 erzwangen die USA mit dem Vertrag von Kanagawa die Öffnung zweier Häfen Japans.

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts währte die 200 Jahre andauernde Isolationspolitik Japans. 1854 erzwangen die USA mit dem Vertrag von Kanagawa die Öffnung zweier Häfen Japans. Einerseits wollten die USA damit den Handel erzwingen, andererseits die Sicherheit schiffbrüchiger amerikanischer Walfänger garantieren. Damit wurden auch die Schleusen für den Kulturhandel geöffnet. Japanische Kunsterzeugnisse inspirierten westliche Künstler nachhaltig. Der sogenannte Japonismus prägte den Impressionismus, Jugendstil, Art Nouveau und den Expressionismus.

Kunst als Verpackungsmaterial

Der Einfluss der japanischen Kunst auf den Westen begann zufällig mit Farbholzschnitten. Japaner benutzten dieses Medium für Kunst, für Theaterflyer, für Pornographie, kurz: für alle alltäglichen Druckerzeugnisse – auch Mangas genannt. Als Alltagsgegenstand dienten sie damals – wie heute Zeitungen – als Verpackungsmaterial von Handelsgütern wie Tee oder Töpfereien. In Europa wurde der künstlerische Wert des Verpackungsmaterials aber schnell erkannt. Es folgte eine schiere Sammelwut auf japanische Kunst.

Eine Kunstform der Frauen

In Europa waren Holzschnitte zwar bekannt, nicht jedoch farbige Holzschnitte mit mehreren Druckplatten. Ab 1860 übernahmen erste europäische Künstler und vor allem Künstlerinnen diese Technik. (rsp)

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