Werkeln beim Werkhof

Malen, schreinern, basteln, nähen und kochen: Der alte Werkhof beim Waldaupärkli hat sich für diese Woche in eine Kinderwerkstatt verwandelt. Und dadurch auch Farbe bekommen.

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Voller Konzentration: Kinder beim Malen vor dem alten Werkhof. (Bild: Malolo Kessler)

Voller Konzentration: Kinder beim Malen vor dem alten Werkhof. (Bild: Malolo Kessler)

«Ich liebe meine ganze Familie», «Chill», «Das Leben ist schön» und «Messi» steht da. Dazwischen Herzchen, ein Schmetterling, verschiedene Figuren: Die eine Aussenwand des alten Werkhofs in der Lachen ist bunt bemalt. Und nicht nur diese: Das ganze Areal beim Waldaupärkli hat sich in eine Kinderwerkstatt verwandelt. Hier wird gemalt, dort geschreinert, gebastelt, genäht und gekocht. «Werk-Hof» nennt sich das Projekt, das seit Montag und noch bis Ende dieser Woche vom Verein tiRumpel in Zusammenarbeit mit der Stadt durchgeführt wird.

Erstmals beim alten Werkhof

Den Platz beim alten Werkhof durfte «tiRumpel», das seit zwei Jahren in der ersten Herbst-, Frühlings- und Sommerferienwoche Aktivitäten für Kinder anbietet, erstmals nutzen. Die Stadtwerke wollen die Gebäude schon länger abbrechen, um eine Fernwärmezentrale zu bauen. Das Projekt hat sich allerdings aufgrund von Einsprachen immer weiter verzögert, frühestens gebaut werden soll im nächsten Jahr.

«Hier ist es am coolsten»

Der «Werk-Hof» ist jeweils nachmittags für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren offen. Und denen scheint es zu gefallen: «Am Dienstag haben wir 28 Kinder gezählt», sagt Christina Ammann, eine der fünf Betreuerinnen und Betreuer vor Ort. Gestern waren es mindestens genau so viele.

Eines der Kinder ist der zehnjährige Mirko. Seit Montag hat er jeden Nachmittag hier verbracht, gerade sitzt er konzentriert über ein Blatt Papier gebeugt am Tisch. «Ich male einen Entwurf für ein Graffiti», sagt er. Sowieso sei er am liebsten an diesem Posten. «Hier ist es einfach am coolsten.» (mke)

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