Wer muss dieses Jahr vor die Konfettikanone?

Es darf auch in diesem Jahr gerätselt werden, wer der neue Ehrenfödlebürger oder die neue Ehrenfödlebürgerin ist. Er oder sie muss am Fasnachtssamstag beim Vadiansockel vor die Konfettikanone. Dort wird ihm oder ihr der letzte Rest Kleinbürgerlichkeit aus dem Leib geschossen.

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Fliegende Steine für Neo- Föbü oder Neo-Föbine? (Archivbild: Michel Canonica)

Fliegende Steine für Neo- Föbü oder Neo-Föbine? (Archivbild: Michel Canonica)

Es darf auch in diesem Jahr gerätselt werden, wer der neue Ehrenfödlebürger oder die neue Ehrenfödlebürgerin ist. Er oder sie muss am Fasnachtssamstag beim Vadiansockel vor die Konfettikanone. Dort wird ihm oder ihr der letzte Rest Kleinbürgerlichkeit aus dem Leib geschossen. Wie üblich stellt Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann den oder die zu Ehrende mit einem Rätseltext der Öffentlichkeit vor.

Eine Festnudel

Gut zu wissen: Föbü oder Föbine 2014 isst am liebsten Hörnli und Ghackets. Was insofern gut passt, als dass das Menu traditionellerweise den geladenen Gästen am «Liichemöli» nach dem Verschuss serviert wird. Neo-Föbü oder Neo-Föbine hat zudem schon im zarten Jugendalter am liebsten Theater gespielt. Was auch passt, gehören doch öffentliche Auftritte im Kreis der Föbüs und Föbinen künftig zu seinem oder ihrem Pflichtenheft. Tief blicken lässt, dass der neue Föbü oder die neue Föbine schon früh zu denen gehörte, die vom Dorffest – also im Dorf aufgewachsen? – erst im Morgengrauen nach Hause kamen.

Schräge Töne

Er oder sie kann gemäss Rätseltext sogar einer Trompete Töne entlocken. Für ein Big-Band-Engagement würde es nach eigenem Bekunden zwar nicht reichen, aber schräge Töne passen ja gut zur Fasnacht. Und zu Födlebürger-Ehren kommt er oder sie ja gerade auch wegen der Produktion von Tönen, die in unseren Breitengraden eher ungewöhnlich sind. (vre)

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