Wenn die Sterne leuchten

Ab 26. November erhellen die Sterne von «Aller Stern» die Innenstadt wieder. Zeitgleich starten die «Sternenstadt-Adventsveranstaltungen» und der Weihnachtsmarkt.

Ruth Frischknecht
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In den kommenden Wochen sind die Mitarbeiter der Stadtwerke damit beschäftigt, die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. (Bild: Ruth Frischknecht)

In den kommenden Wochen sind die Mitarbeiter der Stadtwerke damit beschäftigt, die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. (Bild: Ruth Frischknecht)

Obwohl der Herbst goldener nicht sein könnte, werden dieser Tage die Sterne von «Aller Stern» für die Weihnachtsdekoration in der Innenstadt aufgehängt. Um die drei Wochen dauert es, die 700 Sterne zu montieren. «Zurzeit sind drei Teams à drei Personen unterwegs, um sie an ihre Plätze zu bringen», sagt Markus Richter, Leiter öffentliche Beleuchtung bei den Stadtwerken.

Bis St. Gallen wieder zur Sternenstadt wird, dauert es noch bis zum 26. November. An jenem Donnerstag um 19 Uhr findet vor dem Vadiandenkmal die Sternvernissage statt. Stadtpräsident Thomas Scheitlin schaltet die Weihnachtsbeleuchtung für diesen Advent zum ersten Mal ein. Die Band Red Cube wird anschliessend ein Konzert geben. Von da an leuchten die Sterne morgens zwischen 6 und 8.30 Uhr und abends zwischen 16 und 22.30 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember strahlen sie gar bis 0.30 Uhr.

Weihnachtliches und anderes

Ab 26. November findet auch der Weihnachtsmarkt statt. Er dauert bis zum 24. Dezember. In dieser Zeit erstrecken sich rund 60 Marktstände vom Waaghaus über den Bohl bis zum Marktplatz. Angeboten werden sowohl weihnachtliche Produkte wie Krippenfiguren oder Christbaumschmuck als auch Lampions, Kleidung, Tee oder Trockenfrüchte. Die Verpflegungsstände locken mit Glühwein, Raclette oder Crêpes. «Im grossen und ganzen bleibt am Weihnachtsmarkt alles beim alten», sagt Marktchef Bernhard Steffen. Dieses Jahr neu dazugekommen sei beispielsweise eine Glasmanufaktur und ein Stand, an dem besondere Kerzen verkauft werden.

Die Stände am Weihnachtsmarkt sind von Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr, am Donnerstag bis um 21 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Verpflegungsstände sind abends eine Stunde länger geöffnet, ausser am Donnerstag. Dann bleiben sie eine halbe Stunde länger als die Marktstände geöffnet.

Hobby-Händler

Am Samstag, 28. November, und am 5. Dezember findet rund um den Gallusplatz zusätzlich der «Christchindlimaart» statt. Rund 150 Stände werden auch die Weber- und die Bankgasse säumen. Der Markt dauert jeweils von 9 bis 17 Uhr. «Speziell am <Christchindlimaart> sind die vielen Hobby-Kunsthandwerker, die ihre selbstgemachten Waren anbieten», sagt Marktchefin Ruth Schär. Das Angebot sei deshalb besonders und hebe sich von anderen Weihnachtsmärkten ab. Feilgeboten werden beispielsweise Holzspielsachen, Schmuck, Weihnachtsdekoration oder Guezli.

Vom Donnerstag, 10. Dezember, bis Sonntag, 13. Dezember, findet im Waaghaussaal der Culinarium-Weihnachtsmarkt statt. Die Spezialitäten aus der Region werden am Donnerstag von 14 bis 21 Uhr, am Freitag von 14 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr angeboten. An den beiden Sonntagen vom 13. und dem 20. Dezember sind die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 17 Uhr geöffnet.