Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WELTMEISTERSCHAFT: Anfang April messen sich 280 Studentinnen und Studenten an der Cross-WM in St. Gallen

Im Gründenmoos findet Anfang April die Universitätsweltmeisterschaft im Crosslauf statt. 280 Sportlerinnen und Sportler aus 24 Ländern treten gegeneinander an. Einige von ihnen sind Kandidaten für die Olympischen Sommerspiele 2020.
Nina Rudnicki
Die letzten FISU-Studentenweltmeisterschaften im Crosslauf fanden 2016 in Cassino in Italien statt. (Bild: PD)

Die letzten FISU-Studentenweltmeisterschaften im Crosslauf fanden 2016 in Cassino in Italien statt. (Bild: PD)

Nina Rudnicki

stadtredaktion@tagblatt.ch

"Grasbedeckte Flächen mit natürlichen Hindernissen und einigen Hügeln und Hängen sind das perfekte Gelände für einen Crosslauf", sagt Daniel Studer, stellvertretender Leiter des Unisportes St.Gallen. Ein solches Gelände findet sich in St.Gallen im und rund um das Stadion Gründenmoos im Westen der Stadt. Und dort werden sich am 7. April an der Universitätsweltmeisterschaft im Crosslauf 280 Studierende aus 24 Ländern messen.

Es ist das erste Mal, das diese Weltmeisterschaft nach St.Gallen kommt. 2011 organisierte der Universitätssport St.Gallen allerdings bereits die Europameisterschaft im Tennis und 2015 die Europameisterschaft im Golf. "Es ist unser Ziel, mit solchen Anlässen den universitären Spitzensport nach St.Gallen zu holen", sagt Studer. Crosslauf passe von der Teilnehmerzahl gut nach St.Gallen. "Die Universitätsmeisterschaft im Fussball beispielsweise würde mit den zahlreichen Teams unsere Kapazitäten sprengen."

Unter den Sportlerinnen und Sportlern der Cross-WM befinden sich auch einige "heisse" Kandidatinnen für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Japan. Da Crosslauf keine olympische Disziplin ist, werden sie dort allerdings als Mittel-, Langstrecken- oder Marathonläufer an den Start gehen. Für das Schweizer Team qualifizieren konnte sich jeder, der zehn Kilometer in höchstens 35 Minuten rennt. St.Galler oder Ostschweizer sind in diesem Jahr allerdings keine mit dabei.

Gute Infrastruktur als Argument

Untergebracht werden alle Sportlerinnen und Sportler in den Hotels Säntispark, New Star und One66. Alle drei Hotels liegen in der Nähe des Gründenmoos. "Ich vermute, dass wir uns dank dieser guten Infrastruktur und der kurzen Wege gegen Paris, unsere Mitbewerberin für den WM-Austragungsort, durchsetzen konnten" sagt Studer. In St.Gallen müssten sich die Sportlerinnen und Sportler nicht quer durch eine riesige Stadt bewegen.

Der organisatorische und logistische Aufwand ist dennoch gross. Einige Universitäten reisen mit Teams von über 20 Personen an. Für jede Person und jedes Team, die am Flughafen Zürich ankommen, muss der Transport nach St.Gallen organisiert werden. Das Organisationskomitee der WM sucht daher noch bis zu 100 freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich auf der Website swissvolunteers.ch unter dem Link «FISU World Championship Cross Country 2018» melden können.

Nebst dem Empfang am Flughafen werden sie unter anderem in den Bereichen Teambetreuung, Fahrdienst, Auf- und Abbau, Eröffnungs- und Abschlussfeier, Dopingkontrolle und Fotografie eingesetzt. "Helferinnen und Helfer verdienen zwar nichts, aber sie können dafür hinter die Kulissen eines grossen Events blicken und lernen Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt kennen", sagt Studer. Diese reisen für die WM beispielsweise aus Australien, Japan, Argentinien, Kenia und Kanada in die Ostschweiz.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Cross-WM bezahlen pro Tag 70 Euro. Das ist vom Internationalen Hochschulsportverband, der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), der für die WM verantwortlich ist, so vorgegeben. Die übrigen Kosten muss der Veranstalter übernehmen. Dem Organisationskomitee steht dafür ein Budget von 380'000 Franken zur Verfügung. Finanziell unterstützt wird es vom Schweizer Hochschulsport-Verband, dem Bundesamt für Sport, Swiss Olympic sowie von der Stadt und vom Kanton St. Gallen.

Zuschauer zahlen keinen Eintritt

Für die Zuschauer ist der Eintritt an die WM im Gründenmoos gratis. Von der Tribüne aus können sie den Start und den Zieleinlauf der Sportlerinnen und Sportler verfolgen. Die zehn Kilometer lange Strecke führt in sechs Runden durch das Stadion sowie durch das angrenzende Breitfeld. Frauen und Männer – die alle zwischen 18 und 25 Jahre alt sind – starten getrennt voneinander. Es gibt sowohl Einzel- als auch Teambewertungen. Zudem wurde eine Neuerung eingeführt. "In diesem Jahr müssen Frauen erstmals gleich weit rennen wie Männer. Auf die neuen Resultate sind wir alle gespannt", sagt Daniel Studer vom St.Galler Unisport.

wuccrosscountry2018.unisg.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.