Wellblech über ausgebranntem Dachstock

Nach dem Feuer kommt der Schnee: Das Haus an der Burgstrasse 57 bekommt ein Notdach. Die obersten Etagen des fünfstöckigen Hauses haben am 14. November lichterloh gebrannt – Personen kamen damals keine zu Schaden, doch eine Katze ist gestorben.

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Ein Notdach gegen den Schnee. (Bild: Dominik Bärlocher)

Ein Notdach gegen den Schnee. (Bild: Dominik Bärlocher)

Nach dem Feuer kommt der Schnee: Das Haus an der Burgstrasse 57 bekommt ein Notdach. Die obersten Etagen des fünfstöckigen Hauses haben am 14. November lichterloh gebrannt – Personen kamen damals keine zu Schaden, doch eine Katze ist gestorben. Das Notdach soll verhindern, dass der Schnee ins Innere des Gebäudes vordringt. «Unser Auftrag ist es, in rund 18 Metern Höhe ein Wellblechdach über das Haus zu bauen», sagt Roland Vonwil, Aussendienstmitarbeiter der Emil Egger AG. Dies geschieht mittels eines mobilen Krans.

Die Männer, die mit der Arbeit betraut sind, tragen schwere Klettergürtel. Der Grund: «Wellblech ist extrem rutschig, wenn es nass ist», sagt Vonwil. Doch konnte das Well- blechdach gestern nicht fertiggestellt werden, die Rutschgefahr war zu gross. Die Arbeiten werden laut Vonwil am Montag beendet.

Die Dachwohnung ist unbewohnbar, war zuvor aber von Studenten belegt.

«Ich habe kurz bei den Eltern meiner Freundin gelebt, doch jetzt haben wir eine neue Wohnung», sagt Ralf Weishaupt, Betriebswirtschaftsstudent und ehemaliger Bewohner des stark rauchgeschädigten Dachstocks. (djb)

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