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WEISSTANNENTAL: Schwendi erneut von Unwetter heimgesucht

Wieder hat ein schweres Unwetter das Weisstannental heimgesucht: Unter anderem wurden die Forellenzucht und der Gnadenhof Luna von Wassermassen und Geröll überschwemmt. Beide wurden schon letztes Jahr nach einem Gewitter schwer beschädigt.
Wie schon im letzten Jahr ist die Fischzucht in Schwendi vom Mülibach überschwemmt worden. (Bild: Sarganserländer/Jerry Gadient)

Wie schon im letzten Jahr ist die Fischzucht in Schwendi vom Mülibach überschwemmt worden. (Bild: Sarganserländer/Jerry Gadient)

Am Mittwochnachmittag ging ein Gewitter über dem Weisstannental nieder. In der Folge trat der Mülibach über die Ufer und überschwemmte die dort ansässige Fischzucht, den Gnadenhof Luna, Wiesland und andere Gebäude. Wie der "Sarganserländer" berichtet, hat das Unwetter in Schwendi grosse Schäden angerichtet. Bereits vor gut einem Jahr, am 9. August 2015, ging der Mülibach nch starken Regenfällen über die Ufer. Auch damals entstanden grosse Schäden.

Alle Tiere wohlauf
Der Mülibach suchte sich nach dem Gewitter einen neuen Weg und führte Geröll und Schlamm quer durch Schwendi. Schwer betroffen wurde - wie schon letztes Jahr - die ansässige Fischzucht und der Gnadenhof Luna. Wie der Gnadenhof auf seiner Facebookseite berichtet, seien alle Tiere wohlauf.



"Nur noch raus hier!"
Das Gewitter habe um 15 Uhr eingesetzt und sei dann immer stärker geworden. Ebenfalls schwer betroffen ist das Restaurant der Fischzucht. Wie die Wirtin gegenüber dem "Sarganserländer" schildert, seien die Wassermassen genau Richtung Restauranteingang gelaufen. Zunächst habe man es noch wegschöpfen können, dann sei jedoch auch die Strasse und der untere Teil des Gebäudes überflutet worden und ein Helfer habe gerufen : "Nur noch raus hier!" - und dann sei die Türe eingedrückt und das Restaurant überschwemmt worden.

Vorwürfe gegen Gemeinde
Wie es im "Sargansländer" weiter heisst, seien die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte schnell vor Ort gewesen, um Sofortmassnahmen durchzuführen.

Vor Ort seien gestern auch Vorwürfe gegenüber der Gemeinde zu hören gewesen, weil seit dem letzten Unwetter vom 9. August 2015 nichts unternommen worden sei, um die Gebäude zu schützen. Ironie des Schicksals: Genau am Mittwoch hätten Vertreter von Gemeinde- und Kantonsrat eine Sitzung abgehalten, um Massnahmen zum Hochwasser rund um den Mülibach zu besprechen. (chs)

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