WEISSTANNEN: Aufräumarbeiten nach dem Unwetter dauern an

Im Weisstannental im Kanton St.Gallen sind die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter vom vergangenen Samstag fortgesetzt worden. Gemäss Anwohnern gab es seit Jahrzehnten kein solches Unwetter mehr in der Region, wie der regionale Führungsstab Pizol am Montag mitteilte.

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Die Wassermassen haben das Bachbett ausgewaschen und einen Teil der Strasse weggespült. (Bild: pd)

Die Wassermassen haben das Bachbett ausgewaschen und einen Teil der Strasse weggespült. (Bild: pd)

WEISSTANNEN. Mit Hilfe von Bauunternehmen und dem Werkdienst der Gemeinde Mels seien die Räumungsarbeiten an den verschiedenen Schadenstellen den ganzen Tag weiter gegangen.

Beschlossen worden sei, dass am Dienstag zehn bis zwölf Zivilschützer auf die Alp Obere Lavtina geflogen werden. Die Zivilschützer sollen bis mindestens Donnerstag einen Weg erstellen, damit die Tiere möglichst am Samstag ins Tal zurückkehren können. Im Raum Batönis brauche es Maschinenarbeit, um die Situation zu verbessern.

Ein Helikopterflug am Montagnachmittag habe die Erkenntnis gebracht, dass alle Runsen gesäubert seien. Das Gewitter habe alle Runsen entleert und nun liege das gesamte Material im Talgrund.

Auf der Weisstannenstrasse werde der Bereich Gafarrabach prioritär angegangen. Drei Stellen müssten gesichert werden, damit das Bord nicht weiter in Mitleidenschaft genommen werde.

Die Brücke oberhalb Weisstannen werde im Auge behalten. Falls nötig, würden Sondermassnahmen ergriffen. Bei den Beurteilungen der zugezogenen Ingenieure habe der Schutz des Dorfes Priorität, heisst es weiter. (sda)