Weiler bleibt Kurort

Die Bezeichnung «Kurort» verschwindet von den offiziellen Ortstafeln des Weilers Wienacht-Tobel. Die Gemeinde Lutzenberg stellte nun eigene Willkommenstafeln auf.

Samuel Tanner
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Verantwortlich für die Tafeln: Erwin Ganz (Gemeindepräsident Lutzenberg), Jürg Wehrle (alt Gemeinderat) und Peter Schalch (Gemeinderat). (Bild: Samuel Tanner)

Verantwortlich für die Tafeln: Erwin Ganz (Gemeindepräsident Lutzenberg), Jürg Wehrle (alt Gemeinderat) und Peter Schalch (Gemeinderat). (Bild: Samuel Tanner)

Wienacht-Tobel. Die Ausserrhodischen Behörden nehmen derzeit im ganzen Kanton die Signalisation unter die Lupe. Auf den Ortseingangstafeln soll Überflüssiges künftig keinen Platz mehr haben, so auch die Bezeichnung «Kurort» beim Weiler Wienacht-Tobel (Gemeinde Lutzenberg).

Der Gemeinderat sah dies unter Projektleiter Jürg Wehrle als Anstoss, eigene Willkommenstafeln aufzustellen.

Einheitlicher Auftritt

«Immer wieder fragten uns auch Bürger, wo genau denn der Weiler beginnt und wo er endet. Mit diesen neuen Tafeln konnten wir verschiedene Probleme gleichzeitig lösen», sagte Gemeindepräsident Erwin Ganz anlässlich einer offiziellen Einweihung der neuen Willkommenstafeln. Je eine Tafel ist bei Lutz Weinbau und beim ehemaligen Restaurant Helvetia plaziert.

Die Tafeln sind mit der Aufschrift «Kurort Wienacht-Tobel», einem pittoresken Bild sowie einem Willkommens- oder Abschiedsgruss versehen. «Auf den neuen Tafeln sind die gemeindetypischen Farben zu sehen, so können sich die Bürgerinnen und Bürger damit identifizieren», sagte Gemeindepräsident Ganz.

Veranstaltungshinweise

Peter Schalch, Nachfolger von Wehrle im zuständigen Gemeinderatsressort, wies darauf hin, dass Vereine nun die Möglichkeit haben, Hinweise auf Veranstaltungen an den Tafeln aufzuhängen.

Zusätzlich hat die grosse und in fünf verschiedene Weiler geteilte Gemeinde Lutzenberg einen nächsten Schritt in Richtung einheitliches Erscheinungsbild getan, wie sich Erwin Ganz freute.

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