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WEIHNACHTSAKTION: Päckli schnüren für Menschen aus aller Welt

Der K-Treff in Wittenbach feierte bereits diese Woche Weihnachten. Zahlreiche Wittenbacher und Mörschwiler waren dem Aufruf der Firma Schetter gefolgt und schnürten ein Päckli für Bedürftige.
Manuela Bruhin
Freudestrahlend nehmen die Menschen im K-Treff die Geschenke entgegen, die Wittenbacher und Mörschwiler verpackt haben. (Bild: Ralph Ribi)

Freudestrahlend nehmen die Menschen im K-Treff die Geschenke entgegen, die Wittenbacher und Mörschwiler verpackt haben. (Bild: Ralph Ribi)

Stimmengewirr dringt nach draussen, es riecht nach Bratwurst und Glühwein. Im K-Treff im Kirchenzentrum Vogelherd in Wittenbach sind freie Plätze an diesem Mittwochabend rar. Kein Wunder, schliesslich steht die Bescherung an. Ein freudiger Tag, wie Diakon Ueli Bächtold erklärt: «Der K-Treff war schon lange nicht mehr so voll wie heute. Eine schöne Atmosphäre.»

Viel Nützliches für den Alltag

Vor kurzem rief die Firma Schetter mit Hauptsitz in Wittenbach und Filiale in Mörschwil die Bevölkerung auf, «Es Päckli für de Alltag» für armutsbetroffene Menschen aus Wittenbach zusammenzustellen. Für jedes abgegebene Päckli spendete die Firma zehn Franken an den K-Treff. Die Wittenbacher und Mörschwilerinnen zeigten sich besonders spendenfreudig. «Es sind 261 Päckchen zusammengekommen», freut sich Bächtold. Alle gefüllt mit Gebrauchsartikeln und Nützlichem für den (winterlichen) Alltag: Handschuhe, Halstücher, Wasch- oder Duschmittel, Zahnpasta, Seife, Bettflasche und vielem mehr. Da so viele Päckli abgegeben wurden, konnten an jede Familie gar mehrere Geschenke verteilt werden. Für die Bescherung, die gleich anschliessend an die Lebensmittelabgabe erfolgte, haben Menschen aus aller Herren Länder im K-Treff Platz genommen. In einer Ecke steht ein festlich geschmückter Tannenbaum, darunter – oder aus Platzmangel eher nebenan – türmen sich die Geschenke. Bunt und liebevoll eingepackt warten sie auf ihre neuen Besitzer. «Es ist sehr schön, zu sehen, wie viele Wittenbacher und Mörschwiler sich an der Aktion beteiligt haben», sagt Sindy Schetter von der Firma Schetter. Und vor allem auch, mit wie viel Freude sie die Päckli eingepackt und abgegeben hätten. «Viele Leute freuten sich, dass sie anderen Menschen eine Freude machen können.» Schliesslich sei es vielfach so, dass man grundsätzlich gerne spende, aber oft nicht wisse, wofür und wie.

Nacheinander werden die bedürftigen Familien und Einzelpersonen aufgerufen, damit sie ihre Überraschungen in Empfang nehmen können. Leuchtende Augen beim Nachwuchs, lachende Gesichter bei den Eltern. Nicht nur in diesem Sinne war die Aktion «Es Päckli für dä Alltag» also ein Erfolg.

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

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